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 LA Times

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BeitragThema: LA Times   Do Sep 03, 2009 3:15 am

Die Kaderplanungen der Kings sind größtenteils abgeschlossen, das Roster für die neue Saison 2010/11 steht.

Abgänge
Es ist ein nennenswerter Abgang zu verzeichnen, Mathieu Dandenault hatte vor der Saison beschlossen seine Schlittschuhe nach der abgelaufenen Saison an den Nagel zu hängen. Er war eine feste Stütze in den defensiv ausgerichteten Lines der Kings.

Zudem wurden einige Verträge von Farm-Spielern nicht verlängert (Moulsen, D. Taylor, Kanko, Roussin, Lukacevic, Meyers, Nolet). Aufgrund der nachrückenden Prospects aus dem beträchtlichen Pool musste man diesen Spielern, die wohl langfristig keine Chance haben bei den Kings tätig zu werden, erlauben, ihr Glück auf dem freien Markt zu suchen.

Gerüchte besagen, dass man in LA gerne LaBarbera früher als später abgeben wollen würde, kann also sein, dass dieser in nächster Zeit auch nicht mehr im Staples-Center aufläuft.

Zugänge
Vom UFA-Markt wurde Mike Grier verpflichtet. Ein solider, physischer Stürmer der einiges an Erfahrung mitbringt. Kann als direkter Ersatz für Dandenault angesehen werden und wird wohl in der vierten Line das körperliche Spiel der Kings forcieren.

Aus San Jose wurden zudem Winger Kristian Huselius und Ryan Clowe ertradet. Der defensiv ausgerichtete und physisch starke Clowe wohl neben Grier und Boyle die Hitting-Line komplettieren und damit Constantin Braun zunächst wieder ins Farm-Team vertreiben. Auch wenn man von Brauns erster kompletter Saison bei den Kings angetan war, sah man doch die Notwendigkeit diese Position stärker zu besetzen. Huselius hingegen ist flexibler einsetzbar. Er ist ein guter Offensiv-Spieler, der allerdings auch defensiv beschlagen ist. Seine Eiszeit dürfte viel von seinen Leistungen und die der anderen Winger abhängen.

Daneben sind noch einige (Neu-)Erwerbungen bei den Monarchs zu verzeichnen, die dort Profi-Luft schnuppern sollen. Phil McRae, Mathieu Brodeur und Brendan McMillan (Vertragsverhandlungen mit Yann Sauve laufen noch, der evtl. auch noch) erhalten in Manchester die Chance ihre Entwicklung fortzusetzen.

Zudem wurde Nicolas Deschamps aus Detroit verpflichtet. Das Management der Kings sieht in ihm einen zukünftigen Top-Six-Winger, der sich aber wohl ebenfalls die nächsten 1-2 Spielzeiten bei den Monarchs beweisen soll.

Kein richtiger Zugang zwar, aber trotzdem als sehr freudige Nachricht wurde der aufgeschobene Ruhestand von David Vyborny in LA aufgenommen. Nachdem er letzte Saison gleich zwei mal umziehen durfte (2 Tore und 1 Assist in 2 Spielen für Columbus, 4 Tore und 4 Assists in 19 Spielen für Buffalo), schlug er in L.A. mit seinen starken Leistungen ein. Mit seinen 33 Toren und 21 Assists in 49 Spielen für die Kings trug er maßgeblich zum Aufschwung gegen Ende der Saison bei.


Ausblick:
Betrachtet man die individuellen Leistungen, so gibt es eine handvoll junger Spieler von denen man sicher noch mehr erwarten kann in dieser Saison. Alexander Frolov, Anze Kopitar und Patrick O'Sullivan, aber auch Jack Johnson können sich bzgl. der Punkteausbeute sicher noch steigern. Und auch Jonathan Bernier sollte seine Unsicherheiten im Profi-Geschäft langsam ablegen. Die grosse Stärke der Kings ist jedoch die Kompaktheit des Kaders, der diese Saison noch tiefer und ausgeglichener besetzt ist als letzte Saison.
Die Neuzugänge dürften wohl dafür sorgen, dass Spieler wie Teddy Purcell und Marc-Andre Cliche, die letzte Saison hauptsächlich bei den Kings verbrachten, vorerst wieder bei den Monarchs punkten werden.

Auch wenn die Offensivkräfte einiges versprechen, so hat man in der Verteidigung noch das eine oder andere Fragezeichen. Fünf der 6 Spots sind vergeben und von Pietrangelo erhofft man sich in seiner zweiten Saison sehr viel. Den letzten Platz dürften wohl wieder Niclas Andersen und Joey Ryan unter sich ausmachen. Man kann aber davon ausgehen, dass sich das Management dieses Jahr sich nicht ansehen wird, wie die beiden gegenseitig ihre Leistungen unterbieten. Dazu ist die Erwartungshaltung zu sehr gestiegen.

Im Tor dürfte Bernier vorerst gesetzt sein, als Backup darf sich Jon Quick nach seiner Vertragsverlängerung die grössten Hoffnungen machen.

Auch wenn das Erreichen des Conference-Finals letzte Saison als großer Erfolg gewertet werden kann, ist man bei den Kings sich gewiss, dass für das Team eine solche Meßlatte (noch) zu hoch angesetzt ist. Diese Saison gibt man sich mit dem Ziel, die Playoffs zu erreichen zufrieden.
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