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 Montréal Gazette 2017

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cwbskywalker

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BeitragThema: Montréal Gazette 2017   Fr Nov 23, 2012 4:14 pm

Start in die neue Saison

Wie auch in vielen anderen Städten in Nordamerika konnte man in Montréal den Start der Regular Season nicht mehr erwarten. Nach dem haarscharfen Qualifizieren für die Playoffs ist die Euphorie in der Metropole im St. Lorenzstrom gross.
Die erste Woche jedoch verlief nicht ganz nach Plan. Sowohl das Auftaktspiel gegen Ottawa (2-4) als auch das zweite Spiel in New Jersey (1-5) gingen in die Hose. Für GM Skywalker noch kein Grund zur Panik: "Uns war bewusst, dass es zu Saisonbeginn erstmal holprig wird, immerhin haben wir einige junge Rookies, die sich erstmal in die Liga finden müssen. Wenn wir bis Jahresende um die .500 stehen, bin ich mir sicher, dass wir am Saisonende sicher die Playoffs erreichen."
Man darf gespannt sein, wie es weiter geht, mit Florida, Dallas, LA und San Jose steht in der kommenden Woche kein einfaches Programm an. "Wenn wir in zwei Wochen nach dem Spiel in Colorado sechs Punkte auf dem Konto haben, können wir einigermassen zufrieden sein." äußerte sich Head Coach Tony Amonte.
Neuer Team Captain ist seit Beginn der Saison Guillaume Latendresse. Geschuldet war der Wechsel der Tatsache, dass Kyle Chipchura seinen Platz als Stammspieler verloren hat. Er bleibt aber weiterhin Assistant Captain.

Hier der Kader Canadiens im Überblick:

Tor
Carey Price, 30, Kanada
Justin Howe, 22, Kanada

Verteidigung
Ryan McDonagh, 29, Kanada Assistant Captain
Mike Green, 31, Kanada
A.J. Thelen, 31, USA
Oscar Klefbom, 23, Schweden
Robert Hägg, 20, Schweden
Brett Flemming, 19, Kanada

Angriff
Stephen Weiss, 34, Kanada
Jeremy Doig, 23, Kanada
Guillaume Latendresse, 30, Kanada Team Captain
Nick Foligno, 29, USA
Chris Higgins, 34, USA
Lars Eller, 28, Dänemark Assistant Captain
Louis Leblanc, 26, Kanada
Vladislav Namestnikov, 24, Russland
Fabian Brunnström, 32, Schweden
T.J. Hensick, 31, USA
Philip-Michael Devos, 21, Kanada
Chris Stewart, 29, Kanada
Stephen Dixon, 32, Kanada
Kyle Chipchura, 31, Kanada Assistant Captain
Mitchell Theoret, 21, Kanada

Damit besteht der Kader aus 14 Kanadiern, 4 US-Amerikanern, 3 Schweden, einem Dänen und einem Russen. Der Alterdurchschnitt liegt bei 27,3 Jahren.

Der Kader der Bulldogs im Überblick:

Tor
Jean Auren, 20, Finnland
Joacim Eriksson, 27, Schweden
Magnus Akerlund, 31, Schweden

Verteidigung
Björn Ek, 21, Schweden Team Captain
Jean-Francois Guimond, 23, Kanada
Matthias Bäckman, 25, Schweden
Jerome Gauthier-Leduc, 25, Kanada
Nico Manelius, 26, Finnland
P.K. Subban, 28, Kanada
Troy Hesketh, 26, Kanada
Erik Gustafsson, 21, Schweden
Oliver Ekman-Larsson, 26, Schweden
Ryan O'Byrne, 33, Kanada
Clemenz Gassinger, 24, Österreich
Troy Vance, 23, USA
Curtis Crombeen, 24, Kanada
Dario Trutmann, 21, Schweiz
Jared Spurgeon, 20, Kanada

Angreifer
Landon Ferraro, 26, Kanada Assistant Captain
Rocco Grimaldi, 24, USA
David Desharnais, 21, Kanada
Radoslav Illo, 21, Slowakei
Simon Hjalmarsson, 28, Schweden
Henrik Haapala, 20, Finnland
Linus Omark, 30, Schweden
Jonas Knutsen, 20, Norwegen Assistant Captain
Chase Balisy, 25, USA
Nicklas Lasu, 28, Schweden
Kruise Reddick, 26, Kanada
Bernard Keil, 25, Deutschland Assistant Captain
Mathieu Tousignant, 27, Kanada
Robin Figren, 29, Schweden
Jani Lajunen, 27, Finnland
Felix Schütz, 29, Deutschland
Marcus Johansson, 27, Schweden
Robert Rooba, 24, Estland
Jesper Samuelsson, 27, Schweden
Dominic Papineau, 21, Kanada
Samuel Laverdière, 24, Kanada
Alois Galvas, 20, Slowakei
Rich Malone, 20, Kanada

Der Kader besteht aus 14 Kanadiern, 12 Schweden, 4 Finnen, 3 US-Amerikanern, 2 Deutschen, 2 Slowaken, und je einem Österreicher, Schweizer, Norweger und Esten. Das Durchschnittsalter beträgt 23,3 Jahre.
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cwbskywalker

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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2017   Mi Nov 28, 2012 6:57 pm

Return of the Flying Frenchmen

"So etwas kann man nicht erzwingen!" staunt Skywalker am Rande einer Trainingseinheit seiner Mannschaft. "Da haben sich drei gefunden." Der GM der Canadiens weiss um seine spezielle Aufgabe in Montréal: wieder einen Stanley Cup holen, aber dabei die Wurzeln nicht vergessen!
Ersteres gelang bislang nicht. Einmal stand er mit seinen Habs in den Stanley Cup Finals, verlor unglücklich. Einmal wurde man Zweiter der gesamten Liga, musste dann aber in den Eastern Conference Finals die Segel streichen. Dazwischen lagen einige gute Spielzeiten, ein paar nicht ganz so gute, teils den rebuilds geschuldet... aber die Hand am Cup, die fehlt noch.
Aber solange die Mannschaft alles gibt, solange man sich nicht hängen lässt, nimmt man das in Montréal kaum übel. Was man übel nehmen würde, wäre, wenn das Team gegen die Tradition geführt würde, und die heisst auch heutzutage noch: die Habs ohne Frankokanadier, undenkbar!
Das stellt das Management nicht selten vor eine schwere Aufgabe. Die Anzahl starker Frankokanadier mag nicht geringer sein als vor 60 Jahren, aber die Konkurrenz im Kampf um diese ist wesentlich grösser geworden. "Und wenn wir die Chance haben, einen Spieler aus Québec zu ertraden, dann liegt für uns der Preis jedes mal deutlich höher als für andere Teams." weiss Skywalker. Bislang gelang es aber immer, eine gewisse Anzahl "Homeboys" im Kader zu haben. Simon Gagné, Martin St. Louis, Steve Bernier, Mike Ribeiro.
In seine zwölfte Saison geht der neue Team Captain, Guillaume Latendresse. Diese Saison aber ist alles anders: mit Louis Leblanc und Philip-Michael Devos bildet Latendresse die erste Québecois-line seit langer Zeit! Leblanc galt schon länger als Wunschkandidat Skywalker's, wurde letzte Saison aus Calgary geholt und avancierte gleich zum Topscorer der Habs. Devos wurde 2014 in der ersten Runde gedraftet und darf sich nach einer überragenden ersten Saison in der AHL, in der er 37 Tore bei 106 Punkten und einer +42 machte, nun in der NHL versuchen.


Seit über einem Jahrzehnt eine Bank: der neue Team Captain Guillaume Latendresse

Im Training gut harmonierend, starteten die drei auch in die Saison stark. Nach sechs Spielen führt Leblanc die interne Scorerliste wieder mit sieben Punkten an, Devos und Latendresse folgen mit jeweils fünf Punkten.
In Montréal erreichen die drei langsam Kultstatus: eine neue Generation der Flying Frenchmen sei geboren.
Und da Latendresse mit 30 der älteste ist, einer längerfristigen Vertragsverlängerung (und gleichzeitiger Beendigung seiner Karriere bei den Habs) aber nicht abgeneigt scheint, könnte man im Bell Centre noch viele, viele Spiele und hoffentlich auch Tore und Siege der drei feiern.

Mannschaft fängt sich

Nach den beiden Niederlagen zu Saisonbeginn fing sich die Mannschaft schnell wieder.
Gegen Florida brachte man sich durch Strafzeiten immer wieder selber in die Bredouille, so kassierte man auch alle vier Tore in Unterzahl. Durch zwei Tore von Stephen Weiss und Treffer von Lars Eller und Oscar Klefbom konnt man aber bereits einen Punkt über die Verlängerung retten, bevor man diesen dann im Shootout verdoppelte: Latendresse und Leblanc trafen, für die Panthers reichte Rick Nash's Treffer nicht.
In Dallas sah man eine recht ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Hausherren, die auch dreimal in Führung gingen. Devos, Leblanc und Ryan McDonagh glichen aber jeweils aus, und Jeremy Doig machte den 4-3 Sieg perfekt.
Auch in Los Angeles sah man ein offenes Spiel. Nach Mike Green's Führungstreffer gingen die Kings danach zweimal in Führung, aber Doig und wieder Leblanc glichen jeweils wiederum für die Habs aus, bevor es zum erneuten Shootout kam. Den einzigen und somit entscheidenden Treffer markierte Stephen Weiss.
In San Jose stand erstmals diese Saison Justin Howe zwischen den Pfosten und erwischte einen gebrauchten Tag. Die Habs konnten 1-0 und 3-1 Führungen durch Fabian Brunnström, Weiss und Latendresse nicht halten und unterlagen am Ende 3-4.
Mit sechs Punkten aus sechs Spielen liegt man nun im Osten auf Rang 4, ist damit im Soll.

Bulldogs schiessen sich warm

Die Hamilton Bulldogs gewannen in Woche 2 alle vier Spiele, mit 10-0, 8-2, 3-0 und 5-1.
Mit zehn Punkten aus sechs Spielen liegt man an der Spitze der AHL. 39 Tore sind absoluter Bestwert. Topscorer sind bislang Rocco Grimaldi mit sechs Toren und sieben Assists, David Desharnais mit zehn Assists, Landon Ferraro mit vier Toren und fünf Assists, Radoslav Illo mit sieben Toren und zwei Assists sowie Kruise Reddick mit sechs Toren und drei Assists. Bis auf einen Spieler haben alle bereits gescored.


Zuletzt von cwbskywalker am Mi Nov 28, 2012 8:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2017   Mi Nov 28, 2012 7:46 pm

Der heißt Rick Nash Exclamation No

_________________

2017/18: 17. OA, 9. Conf, 5. Div; 38/30/14, 90 Pts, 229:227
2018/19: 8. OA, 6. Conf, 3. Div; 48/27/7, 103 Pts, 263:225  4:3 vs. PHI, 0:4 vs. TB
2019/20: 5. OA, 2. Conf, 1. Div; 51/23/8, 110 Pts, 254:205  4:3 vs. WPG, 1:4 vs. WSH
2020/21: 2. OA, 2. Conf, 1. Div; 54/26/2, 110 Pts, 244:198  4:1 vs. WSH, 4:3 vs. MTL, 3:4 vs. BOS
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cwbskywalker

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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2017   Mi Nov 28, 2012 8:47 pm

Haha, da habe ich wohl vor dem Schreiben noch 'nen NBA Artikel gelesen... Wink
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cwbskywalker

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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2017   Sa Jan 05, 2013 6:03 pm

Canadiens stolpern durch die Saison - was passiert im neuen Jahr?

Letzte Saison starteten die Canadiens mehr als holprig. Mit einer starken zweiten Saisonhälfte und noch stärkerem Endspurt sicherte man sich am Ende aber überraschend den achten Platz und die Playoffteilnahme. Dieses Jahr wird es aber eines noch grösseren Kraftakts bedürfen, will man ein ähnliches Werk vollbringen: nach 32 Spielen liegt man mit gerade mal 19 Punkten auf dem letzten Rang der NHL!
Mit zwölf Punkten Rückstand ist an die Playoffs derzeit nicht zu denken. Vielmehr macht Sorgen, dass die Habs spielerisch noch nicht wirklich auf einen grünen Zweig kommen.
Nachdem sich im Vorjahr einige junge Spieler gut in die Liga eingefunden hatten, sollten diese Saison weitere Talente so schnell wie möglich NHL-tauglich gemacht werden, Mitchell Theoret und Philip-Michael Devos aus der AHL, Robert Hägg und Brett Flemming direkt aus Europa bzw. von den Junioren. Dazu wurden weitere Veteranen wie Stephen Weiss oder T.J. Hensick geholt, den jungen Spielern lehrhaft bei Seite zu stehen. "Übernächste Saison an der Divisionsspitze angreifen." formulierte GM Skywalker das Ziel vor der Saison. Bisher geht der Mix nicht auf.
Magere 70 Tore stehen bislang zu Buche. Langsam scheint die Geduld mit den jungen Spielern einen Dämpfer zu bekommen. So wurde Hägg in der vergangenen Woche bereits durch Björn Ek in der Startaufstellung ersetzt, und wird wohl vorerst in der AHL eingesetzt werden. Dort spielt Theoret bereits wieder, nachdem er zwar gute Ansätze zeigte, teils aber noch überfordert schien. Devos, mit 19 Punkten immerhin drittbester Scorer der Mannschaft, und Flemming, mit 19 das Nesthäkchen, zeigten ansprechendere Leistungen und grössere Konstanz.
"Nachdem wir mit Oscar (Klefbom, Anm. d. Red.) und Jeremy (Doig) zuletzt Talente hatten, die sehr schnell auf einem hohen Niveau spielten, haben wir vielleicht ein wenig überreagiert." erklärt Skywalker. "Es ist für so junge Spieler keine dankbare Situation, Woche für Woche im Tabellenkeller zu stehen, und sich trotzdem entwickeln zu müssen. Auf vier wichtigen Positionen Spieler, die noch kein NHL Spiele absolviert hatten, dazu Umbauten auf anderen Positionen... wir waren zu optimistisch." In Pessimismus will Skywalker aber auch nicht verfallen. "Wir haben vor der Saison deutlich gesagt, auch wenn wir ein paar ältere Spieler geholt haben, diese Saison rechnen wir nicht damit, viel besser als letzte zu sein. Trotzdem wird natürlich jetzt schon der Grundstein für die Zukunft gelegt, deswegen müssen mit der Situation vernünftig umgehen und unsere Schlüsse ziehen."
Teil dessen ist bereits, dass die vor der Saison auf's Abstellgleis geratenen Chris Higgins und Kyle Chipchura zuletzt wieder zum Stamm gehörten und dem Team etwas Stabilität gaben.
Es ist aber nach wie vor ein langer Weg. Zu Weihnachten -also nach 35 Spielen- hatte man 30 Punkte als Minimalziel ausgegeben. Drei Spiele stehen bis dahin noch aus. Bei optimalem Verlauf käme man auf 25 Punkte, realistisch sind eher 22.
Da müssten nach Weihnachten schon viele Knoten platzen, damit es noch was mit den Playoffs wird...

Bulldogs auf Kurs

Erfreulicheres gibt es von den Hamilton Bulldogs zu berichten, die voll im Plan liegen: 46 Punkte, Platz 3 in der AHL.
Insbesondere die Entwicklung der Talente lässt hier nichts zu wünschen übrig.
Antreiber des Teams sind "NHL-Exilisten"... mit 26 Toren bei 46 Punkten in 32 Spielen macht Landon Ferraro das beste aus seiner Degradierung, ebenso wie Rocco Grimaldi, der trotz verschiedener Verletzungen auf 13 Tore und 33 Punkte in gerade mal 18 Spielen kam. Der Dritte im Bunde, David Desharnais, machte immerhin noch 32 Punkte.
Auch ansonsten wird viel gescored: Radoslav Illo kommt in seiner zweiten Saison bislang auf 35 Punkte -in der Vorsaison waren es 30 in 82 Spielen-, die wiedererstarkten Simon Hjalmarsson und Kruise Reddick kommen auf jeweils 25 Punkte, und Verteidiger Mattias Bäckman auf 21.
Besondere Freude machen zwei Rookies, Henrik Haapala und Jonas Knutsen. Der 20jährige Finne kommt auf 12 Tore und 21 Punkte, der ebenso alte Norweger auf 11 Tore und 20 Punkte.
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2017   Mi Jan 30, 2013 3:46 pm

Die zwei Gesichter der Habs

Eigentlich ist GM Skywalker niemand, der oft laut wird. Nach nur einem Punkt aus sechs Spielen und teilweise deutlichen Niederlagen aber schien auch seine Geduld am Ende. Auf dem Rückflug aus Buffalo, wo man trotz Führung 2-4 verloren hatte, erklärte der GM seiner Mannschaft recht deutlich seine Meinung. "Das war nicht angenehm, das können sie mir glauben." erklärte Louis Leblanc jetzt, knapp zehn Tage danach. Während Skywalker zu dem Inhalt seiner Rede schweigt, dringen nach und nach ein paar Details an die Öffentlichkeit. Essenz des Ganzen: wer nicht mitzieht, fliegt. Diese Erfahrung hatte bereits Fabian Brunnström in der Vorwoche gemacht, dessen Vertrag nach nur 14 Punkten in 33 Spielen aufgelöst wurde. Zwar diente dies auch der Verpflichtung von Alexander Semin, der vom Waiver Wire gezogen wurde, aber Brunnström hatte zuvor bereits kaum noch gespielt.
So appellierte Skywalker an die Spieler, dass sie nicht vergessen dürften, dass sie Verein und Fans etwas schuldig seien. Die Tradition der Canadiens verbitte Leistungen der Art, wie sie diese Saison viel zu oft gezeigt wurden.
Der Zeitpunkt des Ausbruchs war wohl nicht ganz zufällig gewählt, traten die Habs doch am Folgetag zu einem Homestand von fünf Spielen an... Zeit, die Fans wieder gnädig zu stimmen und zuhause eine Wende zu schaffen.
Und die Spieler schienen sich seine Worte zu Herzen genommen zu haben. Gegen Philadelphia konnte Carey Price endlich wieder glänzen und durch Tore von Nick Foligno, der kurz zuvor seinen Vertrag um weitere vier Jahre verlängert hatte, und Philip-Michael Devos gewann man 2-0.
Gegen Columbus konnte man endlich wieder back-to-back Siege einfahren, trotz Rückstand hiess es am Ende 2-1, Björn Ek und Mike Green mit den Toren.
Auch die zuletzt starken Bruins wurden in die Schranken gewiesen, Jeremy Doig, Alexander Semin und Louis Leblanc mit den Toren zum 3-1 Sieg, abermals nach Rückstand.
Und letztlich konnte man dann endlich mal wieder gegen ein Topteam gewinnen, und der 3-0 Sieg nach Toren von Guillaume Latendresse, Doig und Leblanc war mehr als verdient.
Vier Heimsiege in Folge also, mit 35 Punkten aus 54 Spielen hat man jetzt den Anschluss wieder gefunden, einen Punkt liegt man hinter den New York Rangers.
Trotz der Siege liess Skywalker seinen Worten aber Taten folgen, Vladislav Namestnikov verlässt im Tausch für Picks Montréal in Richtung Toronto. Nach seiner starken letzten Saison hatte es zu Saisonbeginn leichte Querelen um seine Vertragsverlängerung und seine Position in der Mannschaft gegeben. Offenbar hatten die Verantwortlichen in Montréal Namestnikov als Störenfried ausgemacht. Wer ihn ersetzen wird, ist noch unklar, aber es wird wohl einer der starken AHLer in die NHL hochrücken, David Desharnais werden momentan die besten Karten eingeräumt. (siehe auch der Bericht zu den Bulldogs; Anm. der Red.)
Jetzt wird es interessant, zu sehen, ob die Mannschaft das Niveau einigermassen halten kann. GM Skywalker erklärte nach dem Sieg gegen Tampa Bay, dass man den Rest der Saison das Gesicht wahren wolle, bei 22 Punkten Abstand auf einen Playoffplatz aber die Playoffs abschreiben kann. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass die jungen Spieler, die ihre Rolle diese Saison bislang gut spielen, weitere Möglichkeiten zur Entwicklung bekommen werden, und man sich auf das ein oder andere taktische Experiment einstellen darf. Zwar stellt Skywalker klar, dass man nicht "tanken" werde. Bei bereits 12 Punkten Abstand auf Platz 26 ist aber wohl klar, dass es im nächsten Draft so oder so ein hoher Pick werden wird.

Bulldogs weiter oben auf

Zwar verlieren die Bulldogs hier und da wieder häufiger, nach nun wieder drei Siegen in Folge liegt man mit derzeit 71 Punkten aber auf dem vierten Rang der AHL. Grund dafür sind vor allem die 251 geschossenen Tore, ebenfalls der viertbeste Wert der Liga. "Wir können jeden schlagen, weil wir gegen treffen können." erklärt Team Captain Jerome Gauthier-Leduc. 5-4, 7-3, 7-5... solche Ergebnisse sind keine Seltenheit bei den Bulldogs. In Hamilton sieht man das positiv, Head Coach Niklas Wikegard dazu: "Klar freut man sich, wenn hinten die Null steht, aber Sieg ist Sieg, und die Zuschauer freut es, wenn viele Tore fallen."
Landon Ferraro ist mit 45 Toren und 81 Punkten aus 53 Spielen der überragende Mann. Radoslav Illo kommt auf 22 Tore und 65 Punkte, David Desharnais auf 59 Punkte. Jonas Knutsen dreht derzeit auf und hat bereits 23 Tore geschossen, bei 40 Punkten. Und Rocco Grimaldi machte in gerade mal 32 Spielen 19 Tore und 42 Punkte.
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2017   Do Jan 31, 2013 8:26 am

Gerüchteküche

Amonte auf heissem Stuhl: Tony Amonte könnte nicht mehr lange Head Coach der Canadiens sein. Zwar konnte der 47jährige in den letzten Jahren einige Erfolge mit den Habs feiern, neben Divisionssiegen auch die 115 Punkte Saison, die Platz 2 in der NHL bedeutete, zuletzt mehrten sich aber die Kritiker, Amonte würde es nicht schaffen, aus den jungen Spielern eine starke Einheit zu formen. Speziell die Offensive, sonst ein Markenzeichen Amonte's, lahmte zuletzt. Der Nachfolger stünde auch bereit: offiziell ist Samuel Legault als Scout tätig, das enorme Gehalt des 54jährigen deutet jedoch darauf hin, dass er schon bald eine gewichtigere Rolle spielen könnte. +++ Latendresse vor Vertragsverlängerung: Team Captain Guillaume Latendresse scheint vor einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrags zu stehen. Im Gespräch sind weitere fünf Jahre, das Gesamtpaket von Gehalt und Bonus dürfte um die $ 16 Millionen betragen. Damit könnte der 30jährige seine Karriere in Montréal beenden. Im Gespräch war zuletzt auch eine Verlängerung um nur ein Jahr, um danach das Maximum der Vertragslänge nach CBA ausreizen zu können. +++ Weitere Verlängerungen: Auch die Verhandlungen mit Carey Price und Oscar Klefbom scheinen fortgeschritten, beide könnten vor Saisonende lukrative neue Deals unterschreiben. Chris Higgins und Chris Stewart warten noch auf konkrete Angebote. +++ Weiss bittet um Freigabe: Stephen Weiss soll sich laut Personen aus seinem Umfeld von den Canadiens einen Trade erbeten haben. Der 34jährige kam vor der Saison aus Dallas, besitzt noch zwei Jahre Vertrag. Die derzeit im Hinblick auf die Playoffs aussichtslose Lage der Habs soll Weiss bitter aufstossen, so die Quelle. Da der Center mit 29 Punkten und einer -18 in 54 Spielen auch nicht immer das zeigt, was sich die Canadiens erhofft hatten, könnte es tatsächlich zu einer Trennung kommen.
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