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 Montréal Gazette (16 bis heute)

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cwbskywalker

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BeitragThema: Montréal Gazette (16 bis heute)   Mi Jul 23, 2008 1:51 pm

Verletzungsmisere reisst nicht ab

In Edmonton war es endlich soweit: nach über zwei Monaten konnte Alex Kovalev endlich wieder für die Habs auflaufen. Und er sollte sich auch gleich wieder einfügen, aber dazu später mehr.
Zunächst geriet man bei den Oilers in Rückstand, wieder mal in Unterzahl. Die derzeitige Schwäche mit einem Mann weniger konnte auch durch diverse Umstellungen und taktische Veränderungen nicht abgestellt werden. Chris Higgins aber ist weiter in Topform, und nach dem Ausgleich brachte er die Habs mit seinem dritten Doppelpack in Folge 2-1 in Führung. Kovalev erhöhte auf 3-1, der Gastgeber aber steckte nicht auf und rettete sich mit zwei Toren in die Verlängerung. Nach einigen Unentschieden und overtime losses liess dort Michael Ryder die Canadiens endlich mal wieder jubeln, 4-3.
Zwei Tage später waren die Dallas Stars zu Gast. Zwei erneute Unterzahl Gegentore brachten die Habs mit 0-2 in Rückstand, aber Alex Kovalev zeigte, dass er der Alte ist, und traf gleich zweimal zum 2-2. Tom Kostopoulos erzielte früh im Schlussdrittel die 3-2 Führung, dann aber ging den Habs die Puste aus. Zwar war man das etwas bessere team, aber Cristobal Huet erwischte einen lausigen Tag und musste noch zweimal hinter sich greifen, 3-4 stand es am Ende. Der grösste Wermutstropfen war allerdings die Verletzung von Jungstar Guillaume Latendresse. Der 20jährige Lokalmatador fällt mit einer komplizierten Leistenverletzung für den Rest der Saison aus. "Es ist einfach unglaublich!" erklärte GM Skywalker nach dem Spiel. "Da kommt einer unserer wichtigsten Spieler endlich nach langer Pause zurück, da fällt der nächste aus." Latendresse hatte in bislang 42 Spielen 21 Punkte gemacht, gilt aber auch durch seine physische Präsenz als wichtiger Bestandteil der Habs. Er kommt auf 97 hits, 80 takeaways und 25 geblockte Schüsse. "Es wird nicht leicht, ihn zu ersetzen, aber wir haben ja keine Wahl." äusserte sich linemate Bryan Smolinski.
Gegen Washington sollte es wieder besser laufen, und Andrei Markov erzielte die 1-0 Führung im power play, das im Gegensatz zum Unterzahlspiel zu den besten der Liga gehört. Washington glich aus und ging im zweiten Abschnitt seinerseits in Führung, aber Saku Koivu schlug gerade mal 20 Sekunden zurück. Beide Treffer fielen in Überzahl der Habs. Koivu erzielte dann auch das 3-2, aber kurz vor Schluss setzten die Capitals alles auf eine Karte und wurden mit dem 3-3 Endstand belohnt.Um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren musste also ein Sieg gegen Carolina her. Die Hurricanes gingen mit 1-0 in Front, danach aber macht Cristobal Huet seinen Laden endlich mal wieder zu. Koivu sorgte für den Ausgleich, Marek Svatos traf zum 2-1, und Andrei Kostitsyn stellte den 3-1 Endstand her.

Im Osten liegt man mit 56 Punkten aus 46 Spielen auf Rang 4, zwei Punkte hinter dem Führenden, den Leafs, die weiterhin zwei Spiele mehr gespielt haben.
Team leader Chris Higgins kommt auf 47 Punkte in 42 Spielen. Andrei Kostitsyn belegt mit 41 Punkten Rang 2, dahinter Saku Koivu mit 38.

Markov und Higgins All Stars

Gleich zwei Canadiens werden zum All Star Wochenende nach Atlanta fahren. Chris Higgins wurde von den Fans in die Startaufstellung der Nordamerika Auswahl gewählt, Andrei Markov von den coaches in die Welt Auswahl berufen.Der 24jährige Higgins verpasste aufgrund einer Verletzung zwar vier Spiele, führt die interne Scorerliste aber souverän mit 24 Toren und 47 Punkten in 42 Spielen an. Hinzu kommt seine +17, einer der besten Werte in der NHL. Es ist seine erste Berufung in's All Star Team.Auch der 29jährige Verteidiger Markov wurde das erste mal nominiert. Er kommt in 46 Spielen auf 33 Punkte, bei einer +10.

Habs Talente scheitern im Halbfinale

Die während der Junioren WM so starken schwedischen Talente der Habs sind mit ihrem Team im Halbfinale mit 3-6 gegen die USA gescheitert. Im Spiel um Platz 3 erzielte allerdings Patrik Berglund den entscheidenden 5-4 Treffer und rettete den Skandinaviern die Bronzemedaille.Das Spiel wurde gemeinsam von den Spielern der Canadiens wie auch der Hamilton Bulldogs geschaut, die beide am späteren Abend in Edmonton antreten mussten. Der amerikanischen NHLer Fraktion von Chris Higgins, Mike Komisarek, Bryan Smolinski, Francis Bouillon und John-Michael Liles stand die schwedische Fraktion der AHLer gegenüber, Marcus Ragnarsson, Mattias Weinhandl, Jonas Johansson, Kristoffer Persson und Johan Dahlberg.Als eine "Mordsgaudi" bezeichnete es Michael Ryder: "Die Jungs gingen gut ab, und es war für alle spannend. Immerhin spielen wir ja vielleicht bald mit ein paar der Schweden."

Bulldogs mit mauer Woche

Auch mit einem breiten Kader müssen die Hamilton Bulldogs ihren eigenen und den Verletzungen im NHL Kader langsam Tribut zollen. So war die Woche ziemlich durchwachsen, in Edmonton gab es zunächst eine 1-7 Klatsche -Janne Lahti erzielte den Ehrentreffer-, gegen Utah gab es dann einen 6-2 Sieg. Wieder Lahti, Jonas Johansson, Phillip Axtell, Francis Lemieux und zweimal Jonathan Ferland mit den Toren.
Gegen Portland spielt man trotz 2-0 Führung durch Corey Locke und Sascha Goc nur 2-2, und gegen Albany verlor man dann 1-2, Kyle Chipchura mit dem 1-0.


Zuletzt von cwbskywalker am Mo Jul 28, 2008 2:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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cwbskywalker

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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   Mi Jul 23, 2008 1:52 pm

Verletzungen zeigen erste Wirkung

Lange konnten die Canadiens ihre Verletzungen egalisieren, jetzt scheint es sie aber doch langsam zu treffen. Vor der Woche wurden Kyle Chipchura und Chris Stewart aus Hamilton hochgeholt, um den Kader aufzufüllen.
Beide spielten auch gleich in Pittsburgh, wo man sang- und klanglos mit 0-4 unterging. Sid the Kid schoss die Habs alleine mit einem lupenreinen hattrick im zweiten Drittel ab.
Besser lief es in Raleigh, wo man zwar mit 0-1 in Rückstand geriet, danach aber das Spiel dominierte. Saku Koivu erzielte zunächste den Ausgleich, im zweiten Drittel dann den 2-1 Führungstreffer. Michael Ryder erhöhte auf 3-1. Die Hurricanes kamen nochmal ran, aber Alex Kovalev machte den absolut verdienten 4-2 Sieg perfekt.
In Sunrise dann geriet man aber wieder unter die Räder. Zwar führte man nach Toren von Chris Higgins und Steve Bégin mit 2-0, nach dem 1-2 der Panthers verlor man aber Mike Komisarek. Florida kam zum 2-2 und 3-2, Patrice Brisebois glich zwar nach 20 Sekunden im letzten Drittel nochmal aus, aber am Ende fehlt die Puste, auch Bryan Smolinski musste dazu noch verletzt vom Eis, und man verlor 3-6.
"Was sollen wir machen?" äusserte sich GM Skywalker. "Nicht nur, dass uns in Guillaume Latendresse und Mathieu Dandenault wichtige Spieler fehlen. Alex Kovalev ist noch nicht bei 100%, wir können aber niemandem eine Pause geben. Wir müssen junge Spieler in's kalte Wasser schmeissen. Und dann gehen in so einem Spieler nochmal zwei Spieler verloren. Was soll da noch kommen?" Gleichzeitig stellte er klar, dass er mit den beiden Neuankömmlingen zufrieden war: "Unsere Niederlagen kann man nicht an den beiden festmachen, sie haben sehr ordentlich gespielt. Guillaume in seiner derzeitigen Form zu ersetzen, ist nahezu unmöglich, aber Chris ist ebenfalls ein physischer Spieler, und wir hoffen, dass er ähnlich spielen kann."
Erstmals seit langem legten die Habs so eine negative Woche mit nur zwei Punkten aus drei Spielen hin. Die gute Nachricht: Mike Komisarek und Bryan Smolinski fehlen jeweils nur ein paar Tage, und Ryan O'Byrne, der kur vor seiner Hochberufung stand, meldete sich in Hamilton ebenfalls wieder fit.

Mit 58 Punkte aus 49 Spielen bleibt man auf Rang 4 im Osten, allerdings hat Toronto bei zwei Spielen weniger nun schon sechs Punkte Vorsprung auf Platz 1.
All Star Chris Higgins führt weiter mit 25 Toren und 50 Punkten aus 45 Spielen und einer +17.

Bulldogs weiter geschwächt, mit schwachen Spielen

Ohne die Leistungsträger Kyle Chipchura und Chris Stewart ging es in die Woche.
In Wilkes-Barre verlor man mit 1-4, Yannic Seidenberg mit dem Tor.
Bei den River Rats in Albany verlor man 3-6, Francis Lemieux, Sascha Goc und wieder Seidenberg mit den Treffern.
Abschliessend gewann bei in Rochester durch ein shutout von Carey Price und den Siegtreffer von Cory Urquhart, seinem ersten der Saison, mit 1-0.

Mit 61 Punkten aus 49 Spielen liegt man auf Platz 5 in der AHL.


Zuletzt von cwbskywalker am Mo Jul 28, 2008 2:36 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   Mi Jul 23, 2008 2:03 pm

Jetzt aber ... Wink

Spitzenplatz oder Golfen?

Zum Wochenanfang ging es zu einem wichtigen Spiel nach Ottawa. Neben den Langzeitverletzten Mathieu Dandenault und Guillaume Latendresse fehlten auch Mike Komisarek und Bryan Smolinski. Dafür kam Verteidiger Ryan O'Byrne zu seinem ersten Einsatz, gerade frisch genesen und aus der AHL hochgeholt. O'Byrne war noch einer der Besten in einem 0-4 Debakel.
Zwei Tage später ging es dann nach Washington. Dort präsentierten sich die Habs wieder vollkommen anders. Den Capitals liess man nicht den Hauch einer Chance, schoss 42mal auf den Kasten von Olaf Kölzig, während der Gastgeber gerade mal 18 Schüsse zustande brachte. Michael Ryder brachte die Habs in Führung, die Washington noch ausgleichen konnte. Im zweiten Abschnitt traf dann Andrei Kostitsyn und Chris Higgins machte erneut einen Doppelpack zur 4-1 Führung. Zwar verkürzte Washington auf 2-4, aber Saku Koivu stellte den 5-2 Endstand her.


Nach seinen ersten Spielen für die Habs war Ryan O'Byrne ein gefragter Mann

Die Lage der Habs ist nur verzwickt. Die Spitze im Osten ist noch nicht ausser Reichweite: Florida liegt mit 68 Punkten acht vor den Canadiens mit 60, hat aber bereits vier Spiele mehr gespielt. An der Spitze der Northeast Division liegt Toronto fünf Punkte vor, bei drei Spielen mehr. Gleichzeitig liegt aber der Tampa Bay Lightning, das erste Nicht-Playoffteam, mit 57 Punkten und somit nur drei Zählern Abstand in Lauerstellung. Es scheint also alles möglich, von der Spitze bis zum Ausscheiden.
"In unserer derzeitigen Situation ist unser Hauptziel erstmal, den Abstand nach unten wieder zu vergrössern." erklärte team captain Saku Koivu. "Mathieu kommt diese Woche zurück, das gibt uns wieder Möglichkeiten. Am Ende sehen wir dann, ob wir nochmal angreifen können."
Topscorer Chris Higgins hat inzwischen 53 Punkte und 27 Tore in 47 Spielen.


Nutzt seine Chance neben Steve Bégin: Maxim Lapierre (Vordergrund)

Bulldogs im Tief - Neuverpflichtungen im Anflug

Nach zwei weiteren Niederlagen in Binghamton und Portland ist die Krise perfekt: nur fünf Punkte aus den letzten zehn Spielen, bei sieben Niederlagen. Selbst der nach wie vor starke Carey Price kann den Negativtrend nicht aufhalten.
Gründe gibt es viele ... neben den üblichen -Verletzungen- wurden bei den Bulldogs zuletzt immer wieder Spieler in's NHL team abgeordert (Chris Stewart, Kyle Chipchura, Ryan O'Byrne), andere Spieler wurden abgegeben (Alexander Perezhogin, Andrei Taratukhin). Die nachkommenden Spieler wie Ryan McDonagh, ohne Frage mit unglaublich viel Potential ausgestattet, können diese Lücken nicht sofort schliessen.
Gerüchten zufolge steht auch Corey Locke vor dem Absprung. An dem spielstarken Center, mit 36 Punkten drittbester scorer der Bulldogs, zeigten einige Klubs Interesse, und die Verhandlungen mit zumindest einem scheinen fortgeschritten zu sein.
Jedoch sprachen Canadiens GM Skywalker und Bulldogs GM Julien BriseBois diese Woche mit vier Spielern, die noch kommende Woche unterzeichnen sollen: die Center Daniel Corso und Yared Hagos, Flügel Steve Gainey und Torhüter Alexandre Vincent.
Der 21jährige Vincent, in Drummondville, Québec, geboren, spielte diese Saison bislang erfolgreich für die Peoria Rivermen in der ECHL, in der er de vielleicht beste Torhüter war. Für Loic Lacasse der Cedrick Desjardins dürfte diese Verpflichtung das Ende bedeuten.
Gainey ist der Sohn von Canadiens assistant GM Bob Gainey. "Der hatte aber, während er sich natürlich freut, mit der Verpflichtung nur indirekt zu tuen." klärte Brisebois auf. Der 29jährige spielte 33mal in der NHL, diese Saison lief er für die Arkansas Riverblades in der ECHL auf, machte dort 99 Punkte in 51 Spielen.
Wie Gainey wurde auch Corso in Montréal geboren, "deswegen freue ich mich besonders, Teil dieser Organisation zu werden". Der ebenfalls 29jährige spielte 77mal in der NHL. Zuletzt war er in der DEL für die Frankfurt Lions tätig, machte in 34 Spielen 53 Punkte.
Der 24jährige Hagos wird als Schwede viele Landsmänner in Hamilton wiederfinden. Für Timra machte er in der SEL 66 Punkte in 36 Spielen.


Nach einigen Patzern derzeit nur dritte Wahl: Yann Danis
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   Sa Jul 26, 2008 3:04 pm

Dandenault sparks Canadiens

Es sind momentan die Arbeiter und Grinder, die für die Habs ausschlaggebend sind. So schien die Rückkehr von Mathieu Dandenault nach monatelanger Verletzung den Habs das Leben einzuhauchen, was ihnen in den letzten Wochen abhanden gekommen zu sein schien.
Im ersten Spiel der Woche ging es gegen Buffalo, und die Habs machten gleich von Anfang an Druck. Roman Hamrlik erzielte im power play das 1-0, Marek Svatos erhöhte auf 2-0. Zwar verkürzte Buffalo, aber noch im ersten Drittel traf Alex Kovalev zum 3-1.
Im zweiten Abschnitt passierte wenig, Montréal kontrollierte das Spiel. Aber die Sabres kamen im Schlussabschnitt nochmal ran. Der Gastgeber aber liess nichts anbrennen, un Bryan Smolinski traf kurz vor Schluss zum 4-2.
Dann ging es zu einem der top teams der Liga, den Detroit Red Wings. Die machten von Beginn an klar, warum sie so weit oben stehen, führten nach dem ersten Drittel mit 2-0. Im zweiten Drittel steigerten sich die Habs, konnten aber Alex Auld nicht bezwingen. Detroit traf erneut zweimal, so ging es mit 0-4 in die zweite Pause. Obwohl man mit allen Mitteln versuchte, wenigstens den Ehrentreffer zu markieren, blieb Auld am Ende makellos, hielt 31 Schüsse der Habs, während Cristobal Huet nur 19 parieren konnte.
Ob das der Grund für den Wechsel war oder ob er eh an der Reihe war, liess head coach Guy Carbonneau offen, jedenfalls lief gegen New Jersey Jaroslav Halak im Kasten auf. Das Spiel begann denkbar schlecht, man lag wieder früh mit 0-2 hinten. Auch Patrice Brisebois' 1-2 wurde schnell gekontert, 1-3. In Überzahl verkürzte Saku Koivu dann aber noch im zweiten Drittel auf 2-3, und das letzte Drittel sollte den Habs gehören. Alex Kovalev glich zunächst aus, dann sorgte Marek Svatos für die erstmalige Führung der Habs, und John-Michael Liles konnte kurz vor Schluss den 5-3 Endstand in's leere Tor erzielen.
"Wir haben eigentlich drei gute Spiele gesehen." äusserte sich GM Skywalker. "Gegen Detroit hatten wir Pech. Aber wenn wir so weiter spielen, bin ich zuversichtlich, dass wir unsere Position zumindest halten können."


Nach langer Pause wieder da und gleich wichtig: Mathieu Dandenault

Mit 64 Punkten aus 54 Spielen liegen die Habs im Osten wieder auf Rang 4, weiterhin aber mit vier Punkten Rückstand bei drei Spielen weniger mit der Chance, die Leafs abzufangen. Auf Tampa Bay auf Platz 9 beträgt der Abstand fünf Punkte.
Chris Higgins scheint die interne Scorerkrone nicht mehr zu nehmen zu sein, er führt mit 57 Punkte in 50 Spielen, davon 27 Tore, bei einer +19. Es folgen Andrei Kostitsyn mit 46 und Saku Koivu mit 44 Punkten.

Team World gewinnt All Star Game 13-10

Zwei Habs traten im All Star Game gegeneinander an. Beim 13-10 Sieg der Welt Allstars gegen die Auswahl Nordamerikas zeigten Andrei Markov und Chris Higgins solide Leistungen. Markov spielte 17:30 und bereitete ein Tor vor. Higgins spielte 15 Minuten und erzielte selber ein Tor.
Mann des Abends war Alexander Ovechkin von den Washington Capitals. Er erzielte drei Tore und bereitete ein weiteres vor, wurde zum All Star Game MVP gewählt.

Bulldogs wieder besser, stoppen Horrorwochen

Nach sieben Niederlagen in zehn Spielen war es an der Zeit, dass sich die Hamilton Bulldogs mal wieder auf's siegen konzentrierten. Dies gelang diese Woche auch wieder besser.
Gegen Rochester sorgten Francis Lemieux und Corey Locke für den 2-1 Sieg. Mit Cédrick Desjardins wurde der bereits fünft Torhüter der Saison eingesetzt.
In Grand Rapids konnte Jonas Johansson nur den 1-3 Ehrentreffer erzielen.
Gegen Lowell aber trafen Corey Locke, Johan Dahlberg und Mattias Weinhandl zum 3-1 Sieg.

Mit 65 Punkten aus 54 Spielen liegt man auf Platz 5 in der AHL.
Topscorer ist Janne Lahti mit 26 Toren und 47 Punkten in 54 Spielen, gefolgt von Sascha Goc mit 39 Punkten in 52 sowie Corey Locke mit ebenfalls 39 Punkten in 53 Spielen.

Derweil stehen neben den inzwischen eingetroffenen Steve Gainey, Yared Hagos, Alexandre Vincent und Daniel Corso, mit dem noch verhandelt wird, weitere Neulinge an. Demnach stehen die Habs bzw. Bulldogs kurz vor der Verpflichtung des 23jährigen deutschen Verteidigers Frank Hördler, des 20jährigen US Verteidigers Pierre-Paul Lamoureux, des ebenfalls 20jährigen kanadischen Verteidigers Jason Lynch, des 23jährigen weissrussischen Flügels Vadim Karaga sowie des 23jährigen US Flügels Tim Wallace.
Fünf weitere Spieler für einen vollen Kader. Was für Ziele verfolgen Skywalker und Bulldogs GM Julien BriseBois? "Es gibt so viele grosse Talente da draussen, wenn sie sonst keiner will, nehmen wir sie halt!" erklärte Skywalker lachend. "Im Ernst, wir haben in Hamilton einen breiten Kader, vielleicht etwas zu breit, ja. Momentan stehen wir wegen zwei, drei Spielern in Gesprächen, und zur neuen Saison werden acht bis zehn Spieler gehen." Da aber sechs bis acht neue Junioren dazustossen werden, bleibt der Kader gross. "Das stimmt. Aber Konkurrenz belebt zum einen das Geschäft. Zum zweiten planen wir, in Montréal vielleicht ein, zwei Planstellen offenzuhalten, und so immer wieder unseren jungen Spieler aus der farm Spielzeit gönnen zu können. Wir werden wieder mehr durchwechseln, und schauen sie sich doch einige Spieler an: Mitch Maunu hat erst zehn Spiele für die Bulldogs gemacht, aber ist schon eine Klasse besser. Cory Urquhart und Yannic Seidenberg kamen erst so in den letzten 20 Spielen zum Zug, zeigen gute Leistungen. Wir haben viele Optionen, die wir auch nutzen werden." Bleibt zu hoffen, dass es nicht zu viele werden.
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   Mo Jul 28, 2008 2:37 pm

Die Berichte zu den sims 16 und 17 sind jetzt auch da ...
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   Mo Jul 28, 2008 2:57 pm

Welcome home!

Praktisch völlig aus dem Nichts verkündete Habs GM Skywalker kurze Zeit nach dem All Star Game: "Roberto Luongo kommt nach Montréal!"
Während der Tage in Atlanta wurde mit Canucks GM Daemon und Luongo selber eine Einigung erzielt.
Für Luongo wird es eine Heimkehr, denn der 28jährige Torwart stammt aus Montréal. Skywalker erklärte auf der Pressekonferenz: "Wir waren schon ein paar Wochen an ihm dran, konnten aber keinen Abschluss finden. Es war für mich Ehrensache, Luongo nach hause zu holen. Wir haben viel gezahlt, aber rechnen damit, dass uns dieser trade in den kommenden Jahren erheblich voranbringt."
Für Luongo gehen Flügel Michael Ryder, Torhüter Cristobal Huet und Montréals 4th round pick 2008 nach Vancouver.
Der 32jährige Huet, in der vorherigen Saison noch All Star, spielte zwar meist solide -23 Siege sind der viertbeste Wert der Liga-, mehr aber auch meist nicht. In der vergangenen Wochen wurde mehrmals drauf hingewiesen, dass man auch mal von den Torhütern herausragendes sehen wolle. "Wir haben einfach zu viele Gegentore bekommen." erläuterte Skywalker. "Wenn wir gewannen, dann meist, weil wir vier, fünf Tore schossen. Mit Roberto erhoffen wir uns, auch mal mehr Spiele zu gewinnen, in denen unsere Offensive nicht so gut drauf ist."
Der 27jährige Ryder hatte erst während der Saison um drei weitere Jahre verlängert, sah seine Rolle im team allerdings manchmal als zu gering an. "Ich will Michael nicht als Stinkstiefel darstellen, das ist er nicht." äusserte sich der GM. "Aber er war sich der Situation bewusst, als er verlängerte. Wir müssen als team an einem Strang ziehen, da passte das nicht mehr ganz so gut." In 54 Spielen erzielte der Neufundländer 16 Tore und 19 assists.
Zwei Fragen stellen sich bei dem deal aber. Wer ersetzt Ryder? Und was ist mit Supertalent Carey Price?
"Wir denken schon, dass wir gut genug besetzt sind, um Ryder zu ersetzen. Pierre Turgeon wird wohl zunächst einspringen, aber auf lange Frist hoffen wir auf Sergei Kostitsyn, der bereits zuvor bewiesen hat, dass er auf den ersten lines bestehen kann."
Und Price? Bleibt er der goalie der Zukunft? "Daran hat sich nichts geändert. Er macht sich in Hamilton sehr, sehr gut. Nächste Saison wird er wohl in die NHL wechseln, erstmal als backup. Aber wenn man dann Luongo und Price zur Auswahl hat, kann man wohl nur von einem Luxusproblem reden. Wir bekamen zwar schnell sehr gute Angebote für Price, aber planen nicht, ihn abzugeben." Bleibt Jaroslav Halak, diese Saison bereits mit neun NHL Einsätzen. "Wir werden uns mit ihm zusammen setzen. Klar, drei Torhüter brauchen wir in der NHL nicht."


Bald ein Hab - Roberto Luongo
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   Di Aug 05, 2008 4:51 pm

Anfängliche Schwierigkeiten abgestellt - Habs wollen Divisions Titel

Die erste Woche nach dem Roberto Luongo trade war noch holprig gelaufen, aber es sollte nicht lange dauern, bis er und das team sich gefangen hatten.
In Woche zwei der Luongo Ära ging es zunächst gegen Ottawa. Die Sens dominierten zu Anfang nach Belieben, führten nach dem ersten Drittel 2-0 und machten weiter Druck. So kamen sie noch zum 3-0, bis die Habs endlich aufwachten. Alex Kovalev machte das 1-3, Bryan Smolinski traf zum 2-3 Anschluss. Ob der Überlegenheit der Sens wagte niemand im wie immer ausverkauften Bell Centre an einen Sieg zu glauben, aber Luongo hielt seine Kasten dicht, Andrei Markov machte das 3-3, und es ging in die Verlängerung. Dort leisteten sich die Senators den entscheidenden Fehler, kassierten eine Strafzeit, und wieder nutzte der Ex-Senator Smolinski die Gelegenheit, schoss Montréal zum 4-3 Sieg. Luongo hielt 30 Schüsse.
Tags darauf ging es nach Buffalo, und Smolinski hielt seine gute Form, erzielte das 1-0. Am Ende des ersten Drittels hiess es aber aus Sicht der Gäste 1-2. Im zweiten Drittel drehte man auf, Andrei Kostitsyn und Saku Koivu trafen zur 3-2 Führung, und am Ende spielte man sich durch Tore von Alex Kovalev und Chris Higgins einen verdienten 5-2 Sieg heraus. Jaroslav Halak mit 18 saves.
Dann musste sich Roberto Luongo dem ersten seiner ex-teams stellen, den Florida Panthers. In einer eher defensiv geführten Partie verkürzte Saku Koivu zwischenzeitlich auf 1-2, am Ende gewannen die Panthers aber mit 4-1. Ein erneuter Dämpfer? "Florida hat verdient gewonnen, allerdings mindestens ein Tor zu hoch." äusserte sich GM Skywalker nach dem Spiel. "Aber wir brauchen uns nicht grämen. Florida ist derzeit das team-to-beat im Osten, haben gute Chancen, die Conference zu gewinnen."
Gegen Vancouver dann machte es Luongo besser. Die 2-0 Führung durch Tom Kostopoulos und Kovalev konnten die Canucks ausgleichen, aber dank Kovalevs zweitem Treffer und 28 teils spektakulären Paraden des Torhüters gewannen die Habs 3-2.
Drei Siege aus vier Spielen, so konnte es weitergehen.
Bei den Rangers geriet man zwar zunächst in Rückstand, aber Maxim Lapierre glich die Partie aus. Kovalev und Sergei Kostitsyn trafen zum 2 und 3-1. Nachdem die Rangers nochmal rankamen, war es erneut der jüngere Kostitsyn, der mit seinem zweiten Treffer den 4-2 Sieg perfekt machte.
Zum zweiten mal innerhalb einer Woche spielte man gegen Buffalo, diesmal zuhause. Nach 0-1 Rückstand glich Smolinski aus, Chris Higgins traf zum 2-2. Im Schlussdrittel dann machten Kovalev und Marek Svatos den verdienten 4-2 Sieg klar.
Zum Wochenabschluss waren die Sharks zu Gast. Andrei Kostitsyn erzielte in Überzahl den ersten Treffer, den San Jose noch ausgleichen konnte. Danach aber hielt Luongo wieder dicht, Maxim Lapierre und Alex Kovalev trafen zur 3-1 Führung, und Ryan O'Byrne setzte mit seinem ersten NHL Tor den Schlusspunkt auf zwei Wochen, die sechs Siege in sieben Spielen bescherten.


Die Kostitsyn Brüder haben Grund zum Feiern - Sergei machte als Ryder Ersatz in der abgelaufenen Woche drei Tore und zwei assists in drei Spielen

Mit 77 Punkten aus 64 Spielen steht man auf Platz 4 im Osten. Toronto als Northeast Division leader hat zwei Punkte mehr, bei zwei Spielen mehr.
Chris Higgins hat nun bereits 68 Punkte in 60 Spielen, liegt NHL weit auf Rang 9.

"Es läuft wieder besser." erkennt GM Skywalker. "Nach den Verletzungen und Umstellungen haben wir etwas gebraucht, aber jetzt sieht man auf dem Eis wieder eine Einheit. Die grossen Namen verrichten ihre gewohnt zuverlässige Arbeit, aber auch kleine Dinge sind wichtig, Dinge, die Spieler wie Maxim Lapierre, Sergei Kostitsyn oder Ryan O'Byrne jetzt mit einbringen."

Bulldogs wieder gefestigt

Nach einer schwächeren Periode zum Jahresanfang haben sich die Bulldogs, auch aufgrund der neuerlichen Verstärkungen, wieder gefangen und holten aus den letzten zehn Spielen 14 Punkte. Nur zwei Partien gingen verloren.
Gegen Binghamton gewann man 2-1, Daniel Corso und Corey Locke mit den Treffern, Carey Price mit 19 saves.
In Portland gab man vielen jungen Spielern eine Chance, unterlag 0-2.
Gegen Rochester setzte es eine 2-5 Schlappe, Locke mit zwei Treffern. Im Tor erstmals Neuzugang Alexandre Vincent, der bereits sechste Torhüter, der in Hamilton diese Saison eingesetzt wurde.
Gegen Manitoba überzeugte dann wieder Carey Price, Mathieu Aubin und Janne Lahti mit den Treffern zum 2-1 Sieg.
In Hartford verlor man 2-3, Chris Stewart und Jonas Johansson steuerten die Treffer bei.
Gegen Portland glückte dann aber die Revanche, 2-1 Sieg nach Toren von Francis Lemieux und Steve Gainey, Vincent diesmal mit 20 saves.
Gegen Worcester dann holte Carey Price sein neuntes shutout, Locke und Marcus Ragnarsson mit den Treffern zum 2-0 Sieg.

Nach 64 Spielen stehen nun 79 Punkte zu Buche. Damit ist man Fünter in der AHL.
Topscorer Janne Lahti hat mit 52 Punkten nur noch einen Punkt Vorsprung auf Corey Locke mit 51. Mti 42 Punkten ist Sascha Goc nicht nur die Nr. 3 teamintern, sondern auch die Nr. 2 der Verteidiger ligaweit.



Bald Nr. 1 im Scoring der Bulldogs - Corey Locke?

Power Surge

6'4, 242 Pfund. 6'5, 234 Pfund. 6'5, 225 Pfund.
Drei Schwergewichter. Drei Verteidiger der Habs. Lange Jahre galt Montréal zwar als schnelles, technisch starkes team, jedoch auch als klein, soft, physisch schwach. Diese Zeiten sollen jetzt erst einmal vorbei sein, GM Skywalker baut sich ein team zusammen, das niemanden fürchten muss.
Mike Komisarek, Ryan O'Byrne und Jiri Fischer sind jetzt schon eine Wand in der Verteidigung der Habs, an der so manche offensive Welle bricht. Aber das ist erst der Anfang. In der AHL machen drei Angreifer in einer ähnlichen Art und Weise von sich reden: Phillip Axtell (6'5, 258), Johan Dahlberg (6'2, 194) und Chris Stewart (6'2, 228). Die drei power forwards könnten alle schon bald in der NHL zu sehen sein. Max Pacioretty (6'2, 205) könnte als vierter power forward dazustossen. Mit Guillaume Latendresse (6'2, 229) und Kyle Chipchura (6'2, 204) haben es diese Saison zwei physische Spieler bereits geschafft.
Gepaart mit Spielern wie Alex Kovalev (6'2, 222), Bryan Smolinski (6'2, 215) und Roman Hamrlik (6'2, 208) und den angesprochenen Verteidigern bilden sie bereits eine Front, die es den Gegnern schwerer macht als in den letzten, das Spiel durch Härte zu entscheiden.
"Komisarek, Fischer, O'Byrne, Axtell, Dahlberg, Stewart, Latendresse ... alleine diese Aufzählung wird in den kommenden Jahren bestimmt noch viele head coaches und Spieler in's Schwitzen bringen." erklärt CBS Writer Wes Goldstein. "Skywalker baut dort eine physische Präsenz auf, wie sie in der Liga ihres Gleichen suchen wird."
Nicht zu vergessen dabei: hier handelt es sich nicht um blosse enforcer, die zwar jeden Spieler an die Bande nageln, aber kein freies Tor aus 10cm Entfernung treffen könne. Die Verteidiger sind defensiv alle eine Bank, tragen auch offensiv ihr Schärflein bei (Komisarek 13 Punkte in 63 Spielen, Fischer neun in 58, O'Byrne sechs Punkte in 36 AHL Spielen, ein Tor und eine Vorlage in acht NHL Spielen). Und auch die power forwards sind alle sichere skater mit guter Technik und ordentlichem Können in der Offensive: Chris Stewart kommt in seiner ersten Profisaison auf zwölf Punkte in 39 AHL Spielen, Johan Dahlberg traf in 62 Spielen zehn mal, und Phillip Axtell kommt auf 19 Punkte in 63 Spielen. Pacioretty, derzeit noch am College, traf in 21 Spielen 22 mal, kommt auf 30 Punkte. "Die Jungs sind keine blossen Körper, die da über's Eis rutschen. Die verpassen dir hinten 'nen Monsterhit und schenken dir vorne einen ein." ergänzt Goldstein.
Die Suche nach diesen Spielern gestaltete Skywalker ganz bewusst. Fischer und Axtell wurden vor der Saison als free agents verpflichtet, Stewart und Dahlberg kamen per trade.
Natürlich kann niemand voraussagen, wie sich die Spieler in den kommenden Monaten und Jahren entwickeln. Aber die Basis ist gelegt, um den Gegnern ihr Lächeln von den Lippen zu zaubern.


Wenn Max Pacioretty zum team stösst, könnte er bereits ein power team vorfinden
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   So Aug 10, 2008 9:32 pm

Wird Skywalker vor der deadline nochmal aktiv?

Nur noch wenige Tage, dann wird dem traden erstmal ein Ende gesetzt: die trade deadline zeigt sich schon am Horizont.
In dieser Zeit versuchen sich traditionell Titelaspiranten und teams, die um die playoffs kämpfen, kurzfristig zu verstärken, dafür teams ohne Aussichten Ballast abzuwerfen und dafür Talente zu holen. Bislang kamen allerdings erst wenige dieser klassischen deadline deals zustande. Washington war an dieser Front im Osten wohl am aktivsten, holte im Tausch für picks und prospects Torhüter Cristobal Huet aus Vancouver und Verteidiger Frantisek Kaberle aus Carolina. In Vancouver tätigte man ebenfalls mehrere Deals, holte Ladislav Nagy, Mike Sillinger, Bill Guerin und Ruslan Fedotenko. Beide teams stehen derzeit jedoch noch auf einem Nichtplayoffplatz.
Auch Columbus wagte etwas und holte im Kampf um Platz 8 Rob Blake.


Washington liess sich Frantisek Kaberle einiges kosten

Auch Floridas gesamtes Tradeverhalten der letzten Wochen kann wohl auf einen Nenner gebracht werden: alles oder nichts! Zugegeben klingt das drastischer, als es ist, denn viele der geholten Spieler werden noch einige Jahre in Sunrise bleiben. Aber um sich punktuell zu verstärken, wie beispielsweise Marc-André Fleury im Tor oder Peter Forsberg, Brendan Shanahan, Andrew Ladd und die Sedin Twins für den Angriff, wurde teils tief in die Tasche gegriffen, Supertalente wie Angelo Esposito aufgegeben. Florida stürmte seitdem auch an die Spitze im Osten, steht aber unter Zugzwang: holt man dieser Jahr nicht den Cup, könnte es ohne Shanahan, Mathieu Schneider und eventuell auch Sergei Fedorov schwerer werden.
Was also macht Skywalker? Holt er noch einen Spieler, der helfen könnte, Toronto noch abzufangen? Oder belässt er das zuletzt meist gut funktionierende team, wie es ist?
Roberto Luongo zu holen war bereits ein deadline ähnlicher deal. Ansonsten hat man aber wohl nicht vor, noch gross einzugreifen. "Im Moment läuft's nicht schlecht, und Umstellungen bergen immer das Risiko, dass sich das ändert." erklärt Skywalker. "Wir halten unsere Augen offen, das ist klar. Aber momentan ist der Markt auch nicht so gross, dass er uns viel weiter bringen würde. Und wir haben nicht vor, unsere mühsam gesammelten Talente abzugeben. Wir haben mit dem jetzigen Kader eine Aussenseiterchance, mit unseren Talenten in der Zukunft eine noch grössere. Das werden wir nicht aufgeben."
Trotz der derzeit guten Tabellensituation könnte sich Montréal aber auf der abgebenden Seite befinden. Derzeit befinden sich acht Verteidiger im Kader. Ryan O'Byrne hat Patrice Brisebois aus der Startaufstellung verdrängt, und man munkelt, dass Brisebois den Klub verlassen könnte. Aber macht das Sinn? Brisebois kann als offensiver Verteidiger eine Seite liefern, die Francis Bouillon als dann siebter Verteidiger nicht hätte. Ausserdem will Brisebois selber seine Karriere wohl in Montréal beenden. "Ich höre mir alles an, wenn jetzt ein top team kommt und sagt, wir wollen dich als einen unserer top6 Verteidiger, dann setze ich mich mit Skywalker zusammen und schaue mal. Aber nach jetzigem Stand bleibe ich in Montréal." äusserte sich der 37jährige.


Wird seine Karriere wohl doch in Montréal beenden: Patrice Brisebois

Auch für Jaroslav Halak gab es Anfragen. "Klar ist die Situation für ihn blöd, und wenn das richtige Angebot kommt, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen." so Skywalker. "Aber wir werden ihn nicht verschenken, bislang war da nichts interessantes dabei."
So wird es also wohl vorerst alles beim alten bleiben.
Allerdings könnte der Kader zum Saisonende hin vergrössert werden. Einige Talente sollen wohl noch die Chance bekommen, sich zu beweisen, darunter Chris Stewart, der bereits zwei NHL Spiele machte, Johan Dahlberg und Alexei Emelin. Vielleicht wird ja auch einer von ihnen noch eine Verstärkung.


Alexei Emelin hofft auf seine Chance
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   Mo Aug 11, 2008 1:44 pm

Last minute deal - Wayne Primeau kommt

Lange sah es so aus, als ob die Canadiens nicht mehr auf dem Transfermarkt aktiv würden. Aber kurz vor Toreschluss tätigte man noch einen kleinen, aber feinen deal: center Wayne Primeau kommt aus Calgary. Der 31jährige Kanadier wechselt mit dem 3rd round pick von St. Louis 2009 gen Osten, Verteidiger Francis Bouillon sowie der 4th round pick von Montréal 2009 treten den entgegengesetzten Weg an.
Der 32jährige Bouillon kam diese Saison nur 16mal zum Einsatz, markierte zwei Punkte bei einer +3. Als sehr defensiv ausgerichteter Verteidiger verlor er den Kampf um den sechsten Verteidigerspot allerdings gegen Ryan O'Byrne und Patrice Brisebois, die sich je nach defensiver oder offensiver Taktik abwechseln. Bouillon spielte 1999 das erste mal für die Habs, spielte nur eine Halbserie in Nashville, dann wieder in Montréal. "Francis war lange ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft." erläutert GM Skywalker. "Aber die jungen Spieler drängen nach, und er hat es verdient, zu spielen. In Calgary wird er die Chance dazu erhalten, kann mithelfen, dass wenigstens ein kanadisches team im Westen in die playoffs einzieht."


Francis Bouillon verlässt die Canadiens

Primeau kam diese Saison 49mal zum Einsatz, machte zwei Tore und acht Punkte, bei einer -2. "Wayne erfüllt alle Anforderungen, die wir an einen möglichen Ergänzungsspieler gestellt haben." äusserte sich Skywalker zu seinem Neuzugang. "Er ist stark im faceoff, ein ordentlicher skater mit guten physischen Voraussetzungen. Seine Stärken liegen in der Defensive." Maxim Lapierre hatte sich als Latendresse Ersatz zuletzt gut geschlagen, aber seit der Verletzung des 20jährigen liess das Spiel der Habs ein paar Sachen vermissen. Mit seinen 6'3 und 225 Pfund wird Primeau wieder mehr Phsysis in's Spiel bringen. "Einen Stammplatz hat er erstmal nicht, aber wie jeder hat er die Chance, sich in's team zu spielen." erklärt head coach Guy Carbonneau. "Ausserdem wird er in bestimmten Situationen taktisch hervorragend passen, und gerade in den playoffs, wenn die Taktiken mal defensiver werden, könnte er sich gut machen."


Kein Superstar, aber eine taktische Verpflichtung: Wayne Primeau
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   Mi Aug 13, 2008 4:57 pm

Endspurt!

Die Saison geht in die entscheidende Phase. Zu Saisonbeginn hatte GM Skywalker mehrmals gewarnt, von Anfang an von seiner jungen Mannschaft zu viel zu erwarten. "Wir wollen in der zweiten Saisonhälfte angreifen." so Skywalker damals. Und trotz einiger Verletzungen zur Mitte der Saison hin, scheint sich diese These zu bewahrheiten.
Zum Beginn der Woche ging es gegen die Rangers, abgeschlagen Letzter im Osten. Aber gerade solche Spiele können weh tuen, wenn man sie nicht gewinnt. Ein wenig Nervosität war zu spüren, und nach dem ersten Drittel lag man mit 0-1 hinten. Im zweiten Drittel aber fing man sich, zunächst glich Alex Kovalev aus. Marek Svatos traf zur Führung, die Sergei Kostitsyn noch auf 3-1 ausbaute. Die Rangers zeigten Moral und kamen noch einmal ran, aber Andrei Kostitsyn machte den osteuropäischen Abend perfekt und traf zum 4-2 in's leere Tor. Roberto Luongo nach verkorkster letzter Woche mit starker Leistung und 26 saves.
Tags darauf ging es nach Washington, wo Ex-Hab Cristobal Huet den Canadiens den Zahn ziehen sollte. Jaroslav Halak als Luongo Ersatz machte hingegen keine gute Figur. Kovalev traf zwar zum 1-0, aber die Capitals erspielten sich eine 3-1 Führung. Nach Svatos Anschlusstreffer konnte Montréal aber nicht ausgleichen, nach dem zwischenzeitlichen 2-4 verkürzte Andrei Kostitsyn zwar wieder, aber am Ende stand es 3-5.
Gegen Atlanta zeigte man dann wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung, liess nur 18 Schüsse zu, die Luongo alle parieren und so sein erstes shutout für die Habs verbuchen konnte. Saku Koivu, Kovalev und Svatos machten den 3-0 Sieg perfekt.
Dann war das derzeit punktbeste team der Liga, die Anaheim Ducks, zu Gast in Montréal. Luongo mit seiner zweiten 10er Leistung in Folge, hielt 24 von 25 Schüssen. Matchwinner war aber eher unerwartet Tom Kostopoulos, der zunächst das Spiel ausglich und dann zur 2-1 Führung traf. Sergei Kostitsyn krönte die gute Leistung mit dem 3-1.

Damit liegt man im Osten derzeit mit 85 Punkte aus 71 Spielen auf Rang 4 im Osten. Toronto hat ein Spiel mehr und liegt drei Punkte vorne, während Florida mit 96 Punkten an der Spitze der Conference weg ist. Washington auf dem ersten Nichtplayoffplatz hat bereits zehn Punkte Rückstand.
Mit 23.04% führen die Habs inzwischen ligaweit in der power play Wertung. Auch in Unterzahl konnte man sich leicht verbessern, mit 78.09% hat man nun inzwischen sieben teams hinter sich.
Chris Higgins führt mit 30 Toren und 75 Punkten aus 67 Spielen, bei einer +23. Saku Koivu kommt auf 25 Tore und 60 Punkte, Andrei Kostitsyn auf 57 Punkte, und Andrei Markov führt ligaweit die Verteidiger mit 52 Punkten an.


Derzeit league leading scorer der Verteidiger: Andrei Markov

Bulldogs weiter wie erwartet

Nach wie vor wird in Hamilton derzeit viel durchgemixt, junge, neue Spieler eingesetzt. Die Ergebnisse sind dementsprechend. Während die erste Mannschaft diese Woche wieder zwei Siege einfuhr, verlor die zum Teil mit Neulingen gespickte 1a Mannschaft beide Partien.
Obwohl man nur 10 Schüsse auf das Tor gegen den Wolfpack abfeuern konnte, gewann man mit 2-1. Carey Price hielt 23 Schüsse, Francis Lemieux und Mattias Weinhandl mit den Toren.
In Hershey musste man eine empfindliche 0-7 Niederlage hinnehmen. Alexandre Vincent trotzdem noch mit 34 saves.
Gegen Chicago verlor man mit 2-6. Yann Danis mit 22 saves, aber schwacher Leistung. Daniel Corso und Bruno St. Jacques mit den Toren.
Gegen Portland dann sicherten Weinhandl mit zwei Toren und Price mit 23 saves den 2-1 Sieg.

Mit 87 Punkte aus 71 Spielen liegt man auf Platz 4 in der AHL.
In der internen Scorerliste führt Corey Locke mit 53 Punkten vor Janne Lahti mit 52. Sascha Goc mit 46 Punkten und einer +34.


Ryan O'Byrne hat den Sprung geschafft - spielt auch der derzeitige topscorer der Bulldogs, Corey Locke, bald in der NHL? Anfragen für ihn kurz vor der deadline wurden abgelehnt.
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   Di Aug 19, 2008 5:43 pm

Nachtrag zur vorletzten sim ...

So wird das nichts!

Gerade zeigte die Formkurve deutlich nach oben, da müssen die Canadiens auf ihrer Westreise einen derben Dämpfer hinnehmen.
Zunächst ging es nach Los Angeles zu den Kings. Schnell lag man 0-2 hinten, und nach Chris Higgins' Anschlusstreffer stellte LA den alten Abstand wieder her. Früh im zweiten Drittel fiel gar das 1-4, Roberto Luongo wurde aus dem Tor geholt. Jaroslav Halak musste noch einen Treffer zulassen, 1-5 hiess es am Ende.
Dann ging es nach Winnipeg, wo man wieder schnell zurücklag. Wayne Primeau erzielte in seinem zweiten Spiel für die Habs seinen ersten Treffer, glich aus, aber die Jets machten nochmals ernst, kamen zu einer 3-1 Führung. Die Habs steckten nicht bei, erspielten sich einige Chancen, Andrei Kostitsyn verkürzte auf 2-3. Im letzten Drittel konnte Montréal weiter an Punkte glauben, konnte Chris Mason aber nicht überwinden, und zum Schluss hin brach Luongo abermals auseinander, liess drei weitere Treffer zu ... 2-6!
"Tja, was soll man dazu sagen?" zeigte sich GM Skywalker ernüchtert. "Es ist ja nicht so, als wenn wir zweimal an die Wand gespielt wurden. Aber 1-5 und 2-6 spricht eine deutliche Sprache. Wir müssen jetzt die Kurve bekommen."
Man reiste nach San Jose, wo die Zuschauer eine enge Partie sahen. Einen erneuten Rückstand glich Roman Hamrlik aus, und Alex Kovalev konnte erstmals auf der Westreise eine Führung erzielen, die allerdings nicht lange wehrte. Im Schlussdrittel dann konnte San Jose erneut in Führung gehen. Kurz darauf kam es zu einer Massenschlägerei, bei der die Habs Maxim Lapierre, Steve Bégin, Tom Kostopoulos, Hamrlik und Luongo verloren. Die Habs versuchten danach nochmal alles, schnürten die Sharks ein. Aber Ersatztorwart Manny Legace hielt alle sechs Schüsse der Habs, während Jaroslav Halak nicht eingreifen musste, San Jose traf aber kurz vor Schluss in's leere Tor, 2-4.

Drei Spiele, null Punkte. Damit haben die Habs nach 74 Spielen nach wie vor 85 Punkte auf dem Konto. Erstaunlicherweise hat man trotzdem weiterhin die Chance, die Division zu gewinnen, da Toronto mit einem Spiel nur drei Punkte Vorsprung hat.
Nach hinten sind es sechs Punkte Vorsprung auf die Capitals auf Rang 9. Die Situation wird verschieden gesehen. "Wir dürfen die teams hinter uns nicht vergessen!" warnt Bryan Smolinski. "Noch so eine Woche, da können die sechs Punkte schnell weg sein." Anders sieht das team captain Saku Koivu: "Man muss ja betrachten, wie die Niederlagen zustande kamen, das war sehr unglücklich. So viel Unglück haben wir hoffentlich in den kommenden Spielen nicht. Wenn wir die Form halten, sind sechs Punkte in acht Spielen ein gutes Polster. Vielmehr wollen wir Toronto nochmal angreifen. Wir haben ja noch ein Spiel gegen sie, es also selber in der Hand."
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette (16 bis heute)   Di Aug 19, 2008 5:48 pm

Dreikampf an der Divisionsspitze

Die trotz der schwachen letzten Woche zuversichtliche Einstellung der Spieler trug sich in die neue Woche hinein.
Zum Abschluss der Westreise ging es nach St. Louis. Ein Sieg gegen das weit hinten platzierte Team war Pflicht, damit die Westreise nicht zum totalen Dabkel wurde. Vor dem Spiele wurden noch Torhüter Carey Price und Flügel Chris Stewart eingeflogen, Stewart kam auch gleich zum Einsatz. Die Habs starteten gut, gingen früh in Überzahl in Führung, Sergei Kostitsyn mit dem Tor. Marek Svatos erhöhte auf 2-0. Ex-Hab Mikhail Grabovski traf zum Anschlusstreffer, aber Bryan Smolinski stellte den alten Abstand wieder her. Smolinski musste kurz danach in die Kabine und kehrte verletzt nicht zurück, wurde trotzdem ob des Tores und eines assists zum first star gewählt. Alex Kovalev sorgte dann mit dem 4-1 für die Vorentscheidunge, am Ende hiess es 4-2. Roberto Luongo mit guter Leistung.
Gegen Philadelphia durfte dann Price im Tor ran. Anfangs noch etwas nervös, fing er sich schnell das 0-1 ein, allerdings in Unterzahl. Die Habs spielten dann aber ihr ligaweit zweitbestes power play aus, zuerst traf Smolinski, dann Andrei Kostitsyn. Nach dem zwischenzeitlichen 2-2 schlug auch Andrei Markov im power play zu. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 3-3 zu Buche.
Weitere zwei Tage später ging es nach Chicago, und einzig Luongo hielt die Habs mit 28 saves im Rennen. Sieben power plays der Hawks stand keines der Habs gegenüber. Stewart handelte sich gleich drei Strafzeiten ein. Nach dem 0-1 konnte zwar Steve Bégin in Unterzahl ausgleichen, Mitte des Spiels verwertete Chicago aber eines ihrer power plays und stellte den 2-1 Endstand her. "So undiszipliniert werden wir in den Playoffs Probleme bekommen." ärgerte sich GM Skywalker.
Ein versöhnliches Ende der Woche fand man dann aber mit dem Spiele gegen Boston. Price durfte sich erneut beweisen, und zeigte sich voll auf der Höhe, hielt 20 Schüsse, musste nur einen durchlassen. Andrei Kostitsyn hatte die Habs in Führung gebracht, und nach dem Ausgleich war es wieder der Weissrusse, der zum 2-1 traf. Chris Higgins traf dann zum 3-1 in's leere Tor.


Carey Price durfte in der Woche gleich zweimal ran - und überzeugte

90 Punkte aus 78 Spielen, damit steht man derzeit vor den Toronto Maple Leafs, die zwar gleich viele Spiele und Punkte haben, aber zwei Siege weniger. Die Ottawa Senators haben sich aber mit 91 Punkten an die Spitze der Division geschoben. Somit wird es wohl bis zum Ende einen spannenden Dreikampf um den Divisionstitel geben.
Washington als Neunter hat inzwischen neun Punkte Rückstand bei noch fünf Spielen. Die Capitals müssten also noch alle Spiele gewinnen und die Habs alle verlieren, damit die Habs noch rausfallen würden ... unwahrscheinlich.
Chris Higgins führt weiter mit 80 Punkten in 74 Spielen, davon 32 Tore. Bei vier verbleibenden Spielen wird Higgins die Saison auf jeden Fall mit einem Schnitt von über einem Punkte pro Spiel abschliessen. Teamintern Zweiter ist Saku Koivu mit 65 Punkten in 78 Spielen, gefolgt von Andrei Kostitsyn mit 64 Punkten. Andrei Markov ist bester Verteidiger mit 54 Punkten. Auch Alex Kovalev hat 54 Punkte, in allerdings nur 53 Spielen, und erzielte sein 30tes Saisontor.

Aufregende Woche für die Bulldogs

Zum Saisonende hin wird es nochmal spannend in Hamilton. Zum Wochenanfang verlor man mit Torhüter Carey Price und Angreifer Chris Stewart gleich zwei Leistungsträger an Montréal. Dann verletzte sich mit Verteidiger Alexei Emelin ein weiterer, der über den Abschluss der regular season hinaus ausfallen wird. Das Testen ging weiter, und trotz einiger Niederlagen konnten sich ein paar Spieler empfehlen, unter anderem die beiden Verteidiger Ryan McDonagh und David Fischer sowie center Mathieu Aubin.
In Peoria verlor man knapp mit 2-3, Yann Danis durfte als Torhüter auflaufen und machte eine mittelmässige Figur. Ryan McDonagh und Steve Gainey mit den Toren.
Gegen Philadelphia durfte Cédrick Desjardins den Kasten der 'Dogs hüten, und machte eine solide Partie. Nach Toren von Sascha Goc, Phillip Axtell und Daniel Corso hiess es am Ende 3-3.
In Rockford geriet man unter die Räder, 0-7 hiess es am Ende. Auch Loic Lacasse wusste als Price Ersatz nicht zu überzeugen. Blackhawks Supertalent Jack Skille mit fünf Toren.
Gegen Providence konnte man dann den einzigen Sieg der Woche feiern. Yann Danis mit 18 saves und dem shutout. Axtell, Aubin, Gainey und Corey Locke mit den Toren zum 4-0 Sieg.

Nach 78 Spielen stehen 95 Punkte auf dem Konto der Bulldogs. "Zuletzt haben wir viel gestestet, hätten wir immer in Bestbestzung gespielt, hätten wir schon zehn Punkte mehr." erklärt head coach Don Lever. "Aber die Jungs werden uns das sicher noch danken. Wir wollen hier ja auch niemand versauern lassen."
Corey Locke baut seinen teaminternen Vorsprung aus, hat inzwischen 60 Punkte. Bei den Verteidigern hat ligaweit nur Cam Barker mehr als die 50 Punkte von Sascha Goc.


Mathieu Aubin zeigt sich in Hamilton immer mehr, wird zur Alternative für die NHL
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