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 Montréal Gazette 2011-2012

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cwbskywalker

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BeitragThema: Montréal Gazette 2011-2012   Mi März 03, 2010 8:29 pm

Saisonstart geglückt

Zwei Heimspiele bescherte der Spielplan den Habs in der ersten Saisonwoche, und es gab gleich viel Grund zur Freude.
Zum Auftakt ging es gegen den Erzfeind, die Toronto Maple Leafs. Die schienen ihre Nerven nicht im Griff zu haben und fingen sich von Anfang an Strafzeiten ein, die man wohl nur als unnötig bezeichnen konnte. So brachte nach 4:35 Minuten Andrei Markov das Bell Centre das erste mal zum kochen und traf im Überzahlspiel zum 1-0. Patrik Berglund erhöhte Mitte des ersten Drittels auf 2-0, die Leafs aber kamen noch vor der Pause auf 1-2 heran. Im zweiten Drittel erhöhte Montréal den Druck weiter, Andrei Kostitsyn konnte mit dem 3-1 den alten Abstand wieder herstellen. Noch einmal kam Toronto ran, und die grosse Überlegenheit -am Ende hiess das Schussverhältnis 42-22- wurde von den Canadiens nicht umgemünzt. Erst kurz vor Schluss traf wieder Kostitsyn zum entscheidenden 4-2 in das leere Tor der Leafs. Die Neuzugänge Brad Richards, Simon Gagné und Mike Ribeiro jeweils mit einem assist.
Der erste Schritt war also gemacht, ein Sieg gegen die erbitterten Rivalen sollte das Selbstvertrauen stärken. Zwei Tage später waren vor wieder ausverkauftem Haus die Dallas Stars zu Gast. In einer ausgeglicheneren Partie brauchten die Habs wieder nicht einmal fünf Minuten, um in Führung zu gehen: Brad Richards erzielte sein erstes Tor für Montréal in einem Pflichtspiel. Nur vier Minuten später glich Dallas aus, aber Chris Higgins stellte die erneute Führung mit seinem 2-1 her. Im zweiten Drittel erhöhte der ehemalige Dallas Star Mike Ribeiro auf 3-1, bevor Jeremy Morin sein erstes Profitor zum 4-1 schoss. Dallas verkürzte nochmal auf 2-4, aber wieder Richards traf zum 5-2. Dallas machte zwar noch das 3-5, das war aber dann der Endstand.
Zwei Siege aus zwei Spielen, dazu überzeugende Leistungen. So kann es weiter gehen.
Andrei Markov macht John-Michael Liles bisher vergessen, mit seinen fünf Punkten steht er an der Spitze der Scorerliste der NHL. Brad Richards hat mit vier Punkten ebenfalls einen guten Einstand.
"Vollkommen zufrieden!" erklärte GM Skywalker auf die Frage nach seinem Befinden. "Die neuen Spieler zeigen das, was wir uns erhofft hatten. Es sind noch viele Spiele, aber auf so einem Saisonstart kann man aufbauen."


Elf Jahre bei den Habs, zweimaliger NTEHL All Star - Andrei Markov bleibt einer der Grundsteine

Die Talente stehen in nichts nach

Auch die Hamilton Bulldogs haben mit ihrem jungen team zum Saisonbeginn beide Spiele gewonnen.
Gegen die Toronto Marlies gewann man mit 3-2. Tore durch Marcus Johansson (zwei) und Kenndal McArdle. Alexandre Vincent mit 27 saves.
Gegen die Iowa Stars hiess es am Ende 4-3. Vincent mit 22 saves, Drew Shore, Jonathan Sigalet, Brett Carson und Joonas Rask mit den Toren.

Forsberg und Amonte verstärken staff

Prominente Verstärkungen für die staff der Montréal Canadiens: Peter Forsberg und Tony Amonte erweitern das Feld der ehemaligen Spieler in Dienste der Habs.
Der 38jährige Forsberg wird als scout arbeiten und vor allem von Europa aus arbeiten.
Der 41jährige Amonte gilt offiziell als assistant coach der Hamilton Bulldogs, wird aber eine wichtigere Aufgabe übernehmen. "Tony wird als eine Art Talentkoordinator für uns tätig sein." erklärte dies Habs GM Skywalker. "Er arbeitet vornehmlich in Hamilton, aber auch in Montréal. Schon seit einigen Jahren versuchen wir, die Systeme der beiden Klubs aneinander anzupassen, damit es die jungen Spieler leichter haben, wenn sie zu den Canadiens kommen. Tony wird weiter daran arbeiten. Ausserdem hatten wir letzte Saison eine Situation, dass uns kurzfristig ein Spieler fehlte, und da Hamilton unterwegs war, mussten wir auf Vadim Karaga zurückgreifen, der nicht mit der Mannschaft gefahren war. Das ist nichts gegen Vadim, für ihn war es eine einmalige Möglichkeit, und er hat ein ordentliches Spiel abgeliefert, aber das hätte auch in die Hose gehen können. Auch um solche Dinge wird Tony sich kümmern."
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2011-2012   Mi März 17, 2010 9:05 pm

Canadiens langsam wieder in Form

Nach dem guten Saisonstart war schnell Ernüchtertung bei den Montréal Canadiens eingekehrt: 3-4 nach Verlängerung gegen die Isles, 2-4 gegen Ottawa, 5-7 in Edmonton. Nach dem 3-1 Sieg in Vancouver verlor man in Calgary mit 4-5, dann 3-5 gegen Minnesota und 2-4 in Buffalo, bevor man sich in Boston mit 5-4 nach Verlängerung noch einmal durchsetzen konnte. Somit standen nach zehn Spielen ganze neun Punkte auf dem Konto. Kein Grund zu Panik, trotzdem musste möglichst schnell eine Wendung erfolgen. Die Ergebnisse machten klar deutlich, wo die Hauptschwäche liegt: man kassiert einfach zu viele Tore! In sieben der letzten acht Spiele kassierte man mindestens vier Tore. "Unsere Mannschaft ist natürlich bewusst so aufgestellt, dass wir unser Glück in der Offensive suchen." äusserte sich head coach Guy Carbonneau. "Aber auch wenn wir nach vorne stark besetzt sind, man kann nicht erwarten, dass wir vorne jedes mal fünf oder mehr Tore machen. Ausserdem müssen unsere Torhüter auch mal das ein oder andere Spiel klauen."
Nachdem Jeremy Morin bereits in der Vorwoche nach Hamilton geschickt wurde ("Er hat ordentlich gespielt, aber in Hamilton kann er mehr Eiszeit bekommen." so GM Skywalker), wurde nun Jonathan Sigalet hoch geholt. Ein 25jähriger, der in seiner NHL Karriere erst auf 60 Spiele kommt und die letzten beiden Spielzeiten komplett in der AHL verbrachte, als Heilsbringer? "Er soll es ja nicht alleine richten." erklärt Carbonneau. "Mit seiner Ankunft werden wir etwas variabler, können umstellen, und so hinten hoffentlich solider agieren. Aber wir trauen es ihm auch durchaus zu, sich zu etablieren."
Zum Wochenauftakt ging es mit Cam Ward im Tor nach Ottawa. Im ersten Drittel geriet man gleich mit zwei Toren in Rückstand, aber Guillaume Latendresse und Chris Higgins konnten die Partie ausgleichen. Nach erneutem Rückstand war es kurz vor Schluss Simon Gagné, der die Überzahl mit Torhüter auf der Bank zum Ausgleich nutzte. In der overtime schlug dann aber Ottawa nochmals zu. Brad Richards mit zwei assists, Cam Ward mit 29 saves.
Zwei Tage später war Pittsburgh zu Gast, und die Zuschauer bekamen ein spektakuläres Spiel geboten. Im ersten Drittel brachten Maxim Lapierre und Lars Eller die Habs mit 2-0 in Führung, doch nachdem Ryan McDonagh sogar auf 3-0 erhöht hatte, drehten die Penguins auf und glichen noch im zweiten Abschnitt aus. Kurz vor der Pause stellte Guillaume Latendresse wenigstens die Führung des Gastgebers wieder her. Latendresse kam auch stark aus der Kabine, schoss sich mit zwei weiteren Toren zum hattrick und erhöhte so auf 6-3. Patrik Berglund und Chris Stewart sorgten für eine 8-3 Führung, Pittsburgh kam nur noch auf 4-8 heran. Cam Ward mit 24 saves, Latendresse mit drei Toren und einem assist, Stewart mit Tor und drei assists, Berglund mit Tor und zwei assists.
Das man es aber auch anders kann, zeigte man in St. Louis. Der starke Blues ging zwar mit 1-0 in Führung, danach aber nahmen die Canadiens das Heft in die Hand und gaben es auch nicht mehr her. 35-14 hiess das Schussverhältnis am Ende zugunsten der Habs, und dank zweier Tore durch Brad Richards konnte auch der an diesem Abend hervorragende Tomas Vokoun an der 1-2 Niederlage St. Louis' nicht ändern.
Ob man in den beiden letzten Partien zu viele Körner verbraucht hatte, man weiss es nicht, jedenfalls sahen die Habs gegen Boston dann aber alles andere als frisch aus. Wieder einmal zu viele dumme Strafzeiten, Guillaume Latendresse's Treffer war beim 1-4 nur Kosmetik.

Trotzdem kann man mit fünf Punkten aus vier Partien gegen durchweg nicht einfache Gegner wohl zufrieden sein. Mit 14 Punkten aus 14 Partien ist nach wie vor alles drin. In der unglaublich ausgeglichenen Northeast Division belegt man zwar derzeit den letzten Rang, die führenden Toronto Maple Leafs haben aber auch nur vier Punkte Vorsprung.
Man hat mit 50 Toren den vierbesten Wert der Liga, kassierte aber mit 52 auch die siebtmeisten. Das power play hat sich wieder in der Spitze der NHL etabliert, rangiert auf dem sechsten Rang, und das Unterzahlspiel, das zwischenzeitlich den letzten Platz der Liga belegte, scheint sich etwas gefangen zu haben und hat inzwischen fünf teams hinter sich gelassen.
Neuling Jonathan Sigalet spielte in seinen drei ersten Partien gleich 25 Minuten im Schnitt, verbuchte noch keine Punkte bei einer -1, blockte aber immerhin schon vier Schüsse ab und steigerte sich zusehendst.
In der internen Scorerliste gibt es einige Überraschungen. Dass Simon Gagné mit 14 Punkten (vier Tore, zehn assists) vorne mit dabei sein würde, überrascht wenig. Dass aber Guillaume Latendresse (acht Tore, sechs assists) und Chris Stewart (sechs Tore, acht assists) mit ebenfalls 14 Punkten gleichauf sind, überrascht dann doch. Die +11 und +9 der Beiden gehört ligaweit zu den Spitzenwerten, auch Kyle Chipchura kommt auf eine +11 sowie auf acht Punkte (ein Tor, sieben assists). Chipchura's personal best waren bislang 19 Punkte in 80 Spielen, vor zwei Spielzeiten kam er auf gerade mal neun Punkte in 82 Spielen!
Chris Higgins kommt auf zwölf Punkte (fünf Tore, sieben assists), Brad Richards auf elf (fünf Tore, sechs assists). Mike Ribeiro's Form ist zuletzt etwas abgeflacht, er kommt noch auf zehn Punkte (drei Tore, sieben assists). Andrei Kostitsyn musste wegen einer Verletzung drei Spiele pausieren, kommt in elf Spielen auf neun Punkte (vier Tore, fünf assists).
Die grosse Stärke der Habs liegt so wohl auch in der Ausgeglichenheit des Kaders. Die ersten drei lines scoren alle annähernd gleich stark. Selbst die eher weniger und dann auch oft defensiv eingesetzte vierte line konnte schon vier Tore und sechs assists verbuchen.
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2011-2012   So Apr 18, 2010 3:03 pm

Canadiens treten auf der Stelle – noch bleibt man ruhig

Mit den Verpflichtungen von Brad Richards, Simon Gagné und Mike Ribeiro hatte man vor der Saison die Richtung vorgegeben: es soll wieder angegriffen werden! Playoffs als Minimalziel, aber gerne auch Heimrundenrecht in der ersten, was einen Platz unter den ersten vier des Ostens bedeuten würde. Nach 42 Spielen liegt dieses Ziel genauso elf Punkte weg wie der erste Platz der Northeast Division. Das grösste Problem: fehlende Konstanz. Da gewinnt man verdient bei den Panthers, verliert zwei Tage später aber in Tampa. So oder ähnlich sieht es meistens aus: einem guten Spiel folgt ein schlechtes, einer guten Woche eine schlechte. So steht man bei nicht wirklich zufrieden stellenden 42 Punkten. „Wir haben klar Potential für mehr.“ erklärt GM Skywalker. „Man darf auch nicht vergessen, dass uns immer, wenn wir grad mal einen Lauf zu schienen hatten, Verletzungen einen Strich durch die Rechnung machten. Wir sind momentan in der Breite nicht gut genug besetzt, um den Verlust eines Andrei Kostitsyn oder Mike Ribeiro locker auffangen zu können.“ So definiert Skywalker das Ziel, mindestens Sechster zu werden. Dort steht derzeit Washington mit sieben Zählern Vorsprung. Der Sechste wird wohl gegen den Sieger der Atlantic Division spielen, derzeit die mit Abstand schwächste Division in der NHL. Pittsburgh und Philadelphia liegen dort derzeit gleichauf an der Spitze... mit gerade mal 41 Punkten! „Sich darauf zu konzentrieren, wäre Blödsinn.“ äussert sich team captain Kyle Chipchura. „Zum einen dürfen wir die Mannschaften um uns rum, Washington oder auch Isles, nicht unterschätzen. Und gegen den Sieger der Atlantic Division zu spielen wäre auch kein Freilos.“
Chipchura spielt seine bislang beste Saison. Mit acht Toren und 19 Punkten hat er bereits jetzt neue Bestleistungen aufgestellt, bei einer +15.
Führender in Sachen Punkten ist Guillaume Latendresse mit 38 Punkten, vor Brad Richards mit 37 und Simon Gagné 36. Alle drei kommen auf 15 Tore. Andrei Markov markierte als bester Verteidiger 29 Punkte.


Team captain Kyle Chipchura (rechts) spielt seine bisher beste Saison - und auch Maxim Lapierre hat sich wieder einmal durchgesetzt

Ein weiterer Brennpunkt liegt im Tor: der designierte Topstar im Tor der Habs, Carey Price, tut sich schwer, am eigentlichen Ersatzmann Cam Ward vorbei zu kommen. Ward weist in allen wichtigen Kategorien bessere Werte auf: .898 gegenüber .872 save percentage, 2.61 gegenüber 3.42 GAA, 2 zu 0 shutouts. Dazu holte Ward aus seinen 25 Starts 27 Punkte, Price aus seinen 17 Starts nur 15. Zuletzt kam Price nur noch selten zum Einsatz. Ward zeigte starke Leistungen, und will sich den Platz auch für die playoffs sichern. Es wird interessant zu sehen, ob ihm das gelingt.

Oduya kommt aus New Jersey

Noch will GM Skywalker keine Schnellschüsse machen, tätigte nun aber doch den ersten grösseren trade während der Saison. Aus New Jersey kommt Verteidiger Johnny Oduya, den entgegengesetzten Weg legt Mark Santorelli zurück. Ausserdem erhalten die Devils, die auf einen rebuild setzen, noch den 2nd round pick Montréal's 2013 sowieden 3rd round pick 2012.
Mit Oduya füllt man die Lücke, die sich nach den Abgängen von Liles und Fischer aufgetan hatte: mit Braydon Coburn war nur ein Verteidiger gekommen, und bislang konnte keiner der Verteidiger in der AHL soweit überzeugen, dass ihm zugetraut wurde, dauerhaft in der NHL Fuss zu fassen und kommende Saison Hal Gill zu ersetzen, der seine Karriere beendet. Jonathan Sigalet machte sechs solide Spiele, erzielte auch drei Punkte, dürfte aber wohl nächste Saison maximal siebter Verteidiger werden können.
Oduya ist ein offensivstarker Verteidiger (143 Punkte in 309 NHL Spielen), der das Spiel nach hinten aber nicht vernachlässigt. Der 30jährige Schwede spielte seit 2007 in New Jersey.
Santorelli kam diese Saison 25mal zum Einsatz, machte dabei sieben Punkte. Der 23jährige unterschrieb noch vor kurzem einen neuen Fünfjahresvertrag, scheint aber entbehrlich. So bekannte Skywalker: „Mark hat diese und auch letzte Saison gute Leistungen gezeigt, ist aber nur Ersatz, wenn alle fit sind. Zudem haben wir noch viele offensive Talente in Hamilton.“


Als siebter Verteidiger geholt, inzwischen mit zehn Punkten und einer +4 in 36 Spielen wichtiger Bestandteil der Mannschaft: Hal Gill

Hamilton mit guten Leistungen

Wie jedes Jahr schielen die Fans der Canadiens auch mit einem Auge nach Hamilton, wo sich die Talente des Habs entwickeln sollen. Obwohl die Bulldogs immer wieder junge Spieler neu einbauen und, im Gegensatz zu anderen AHL Teams, nur wenig auf Veteranen setzen, zählen sie Jahr für Jahr zu den stärkeren Teams, so auch diese Saison. Nach 42 Spielen stehen 49 Punkte zu Buche.
Überragend die erste line: Kruise Reddick mit 32 Toren und 58 Punkten, Joonas Rask mit 31 Toren und 53 Punkten, Mathieu Aubin mit 44 Punkten. Bester Verteidiger ist Jonas Junland, dessen Bestwert zuvor bei 22 Punkten lagen, der jetzt bereits bei 30 Punkten ist. Kenndal McArdle kommt auf elf Tore, und auch Drew Shore spielt eine starke Saison.
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2011-2012   Mi Apr 21, 2010 4:02 pm

Gagné schwer verletzt – Skywalker holt Orszagh

Zwar können die Canadiens mit zwei Siegen, einem Unentschieden und weiter guten Leistungen auf eine erfolgreiche Woche zurückblicken, trotzdem überwiegt in Montréal die schlechte Stimmung: Simon Gagné wird für vier Monate fehlen und stünde somit erst spät in den Playoffs wieder zur Verfügung. Der 31jährige erlitt nach einem check von hinten eine komplizierte Kopfverletzung. Der Übeltärer, Ruslan Salei, wurde sogleich vom Eis geschickt und nun von der Liga für acht Spiele gesperrt. Für GM Skywalker kein Trost: „Salei fehlt den Penguins acht Spiele, Simon wird uns mindestens 37 Spiele fehlen. Das ist schon sehr, sehr bitter.“
Gagné war einer der Stareinkäufe vor der Saison und hatte sich mit 16 Toren und 39 Punkten in 45 Spielen auch bereits relativ gut eingefunden.
Auch team captain Kyle Chipchura zeigte sich geschockt: „So etwas auf dem Eis zu sehen, ist nicht schön. Langsam reicht es uns auch, ständig haben wir Verletzte. Es wäre mal schön, wenn wir mal 50, 60 Spiele am Stück ohne Ausfälle spielen könnten.“
GM Skywalker reagierte sofort und gab, entgegen einiger Erwartungen, die Verpflichtung von Vladimir Orszagh bekannt. Viele hatten damit gerechnet, dass einer der talentierten Offensivspieler aus Hamilton hochgeholt werden würde.
Der 34jährige Slowake wird in der kommenden Woche ein paar Trainingseinheiten absolvieren und medizinische Checks durchlaufen, aber es scheint wohl alles klar. „Wir sind uns mit dem Spieler einig.“ erklärte Skywalker so. „Er wird vorerst bis zum Saisonende bleiben, wir werden aber eine Option auf ein weiteres Jahr besitzen. Man weiss ja nie.“ Bezüglich der jungen Spieler ergänzte er: „Ich will nicht ausschliessen, dass wir in den kommenden Tagen noch jemand hochholen werden. Aber dann auch nur, wenn er spielt. Mit Drew Shore und Mathieu Aubin fehlen den Bulldogs auchn zwei wichtige Spieler, ich möchte ihnen da niemand wegnehmen, nur, damit der dann unsere Spiele von der Tribüne aus anguckt. Im Hinblick auf die entscheidende Phase der Saison sowie mögliche Playoffs wollten wir noch einen Mann mit Erfahrung.“ Orszagh machte in 289 NHL Spielen 119 Punkte. Nach einer schweren Knieverletzung 2006 und einer komplett verpassten Saison ging er 2007 aber nach Europa zurück. Für Skywalker kein Problem: „Wir hatten ihn schon desöfteren auf dem Schirm, auch vor dieser Saison, das kam dann aber aus verschiedenen Gründen nie zustande. Ich wundere mich allerdings ganz ehrlich, dass ihn in den letzten Jahren kein anderes team verpflichtet hat.“ Auch assistant coach Kirk Muller erkennt zumindest in seinen Anlagen kein Problem: „Wir hatten ihn schon im Sommer zu einem Probetraining hier. Er bringt auch im Alter von 34 eigentlich noch alles mit, was man in der NHL gebrauchen kann: er ist ein guter Skater, hat eine gute Ausdauer. Offensiv ist er für 30, 35 Punkte immer gut, und auch defensiv ist er solide. Gut, er ist mit 5.11 nicht der grösste, aber trotzdem kann er sich körperlich durchsetzen.“ Skywalker sieht in seinem Alter den entscheidenden Faktor: „Seit einiger Zeit geht eine schier unglaubliche Verjüngungswelle durch die Liga. Da wird alles, was jenseits der 25 ist, schon angezählt. Da werden lieber unfertige Kinder auf's Eis gestellt, als mal zumindest hier und da einen erfahrenen Spieler einzusetzen und dabei vielleicht ein paar Spiele zu gewinnen.“ Spieler wie Orszagh hätten da keine Chance. „Ganz ehrlich, ich hätte mich geschämt, teams auf's Eis zu schicken, wie es einige GMs getan haben. Klar müssen sich junge Spieler entwickeln, aber dafür muss man doch nicht jegliche Chance auf Erfolg wegschmeissen. Wenn es nur noch darum geht, möglichst viele Spiele zu verlieren, um einen hohen pick im Draft zu haben, ist das irgendwie traurig.“


Fast sechs Jahre nach seinem letzten Spiel in der NHL erhält Vladimir Orszagh eine neue Chance
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2011-2012   So Apr 25, 2010 6:54 pm

Canadiens trotzen Widrigkeiten

Trotz einer erneuten Verletzung -Guillaume Latendresse fehlt dem team für zwei bis drei Wochen- halten die Montréal Canadiens ihre gute Form und sind nun seit sechs Spielen ungeschlagen, holten elf der zwölf möglichen Punkte.
Diese Woche ging es zunächst gegen Phoenix. In der überlegen geführten Partie gab man sich keine Blösse, vier Tore im Mittelabschnitt durch Lars Eller, Andrei Kostitsyn, Chris Stewart und Steven DaSilva machten den 4-1 Sieg perfekt. Cam Ward musste nur 15 Schüsse abwehren.
Tags darauf war man auch bei den Rangers das klar bessere team. 15 saves von Carey Price sowie Tore durch Chris Higgins, Hal Gill und zweimal Kostitsyn bedeuteten einen erneuten 4-1 Sieg.
Gegen Buffalo wirkte man dann etwas müde, musste sich vor allem bei Cam Ward bedanken, der 23 Schüsse hielt. Chris Stewart traf in Über- wie in Unterzahl und Mike Komisarek traf zum 3-1 Sieg.
Mit 53 Punkten aus 48 Spielen liegt man weiter auf Rang 7 im Osten, Platz 12 ligaweit.

Durch den Ausfall von Latendresse und der weiter andauernden Verletzung von Drew Shore durfte Kruise Reddick erstmals in der NHL ran. Er zeigte zweimal eine gute Leistung, konnte aber noch nicht punkten.

Canadiens stellen drei All Stars

Eine grosse Stärke der Canadiens liegt dieses Jahr in der mannschaftlichen Geschlossenheit und Ausgeglichenheit. Trotzdem wird drei Habs die Ehre zuteil, am All Star Game 2012 in Ottawa teilnehmen zu dürfen.
Verteidiger Andrei Markov ist zum dritten mal nach 2008 und 2011 NTEHL All Star. Seine zehn Tore sind mit Joni Pitkänen Spitzenwert für Verteidiger in der Liga, in Sachen Punkten liegt er mit 34 auf Rang 2 hinter Mike Van Ryn. Der 33jährige beweist all den Kritikern, die ihn nach einer etwas schwächeren Halbsaison im vergangenen Jahr auf dem absteigenden Ast wähnten, dass er nach wie vor einer der besten Verteidiger der Liga ist. Assitant coach Kirk Muller, der für die Defensive der Habs zuständig ist, erzählt: „Als wir John-Michael Liles abgaben, kamen einige Reporter und sagten: wie könnt ihr euren besten Verteidiger abgeben? Ich anwortete: Nichts gegen John, aber unser bester Verteidiger spielt nach wie vor für uns, Andrei Markov. Das stellt er gerade wieder eindrucksvoll unter Beweis.“
Center Brad Richards ist nach 2009 zum zweiten mal NTEHL All Star. Der 31jährige kommt auf 15 Tore und 42 Punkte. Mit seiner Neuverpflichtung können die Habs also mehr als zufrieden sein.
Dritter im Bunde ist Torhüter Cam Ward. Krönung einer unglaublichen Saison des 27jährigen. 2009 war Ward gekommen, um als backup für Wunderkind Carey Price zu fungieren, ohne zu vehement Einsatzzeit zu fordern. Mit Roberto Luongo und Price hatte man in Montréal zwei Starter, musste sich von einem trennen. Ward war die einfachste, billigste, leiseste Lösung. Zwei Jahre funktionierte es ohne Probleme. Zu Saisonbeginn aber strauchelte Price, Ward hingegen brillierte in fast jedem Spiel. Unmöglich, ihn in dieser Form dauerhaft auf die Bank zu setzen. So startete er in 29 von 48 Spielen, und hat derzeit mit .903 die zweitbeste save percentage der Liga, dazu mit 2.46 den viertbesten Gegentorschnitt. Trotz team option soll der Vertrag wohl schon diese Saison zu besseren Konditionen langfristig verlängert werden.

Die Nominierungen werfen Fragen für die NHL Trophäen auf: könnten Markov und Ward Chancen auf die Norris bzw. Vezina Trophy haben? Noch ist es ein langer Weg, viele Spiele sind zu bestreiten, aber in der jetzigen Form ist alles möglich.


2011 Weltmeister im Tor der Kanadier, 2012 starter der Canadiens und All Star: Cam Ward
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2011-2012   Mi Apr 28, 2010 6:16 pm

Habs siegen weiter

52 Spiele sind gespielt, und die Habs sind das derzeit heißeste team nach den Detroit Red Wings, die mittlerweile bei elf Siegen in Folge stehen. Montréal gewann acht der letzten zehn Spiele, bei zwei Unentschieden. 18 Punkte aus zehn Spielen, jetzt mit 60 Punkten auf Platz 6 im Osten -allerdings zehn Punkte vor den drittplatzierten Flyers, die die Atlantic Division anführen-, ligaweit auf Rang 9.
Auch diese Woche wieder bewiesen GM Skywalker und head coach Guy Carbonneau ein glückliches Händchen.
Kruise Reddick kehrte erstmal nach Hamilton zurück, Johan Dahlberg und Drew Shore wurden hoch geholt. Da Shore noch angeschlagen war, durfte Dahlberg gegen Boston ran, und war gleich einer der Protagonisten: sein 3-3 sicherte das Unentschieden. Vorher hatten Chris Stewart und Vladimir Orszagh jeweils Zweitorerückstände verkürzt. Neuzugang Orszagh damit gleich mit dem ersten Tor im ersten Spiel. Cam Ward mit 21 saves.
In Washington gewann man durch Tore von Chris Stewart, Lars Eller und Brad Richards mit 3-2. Kyle Chipchura mit zwei assists und Carey Price mit 15 saves. Orszagh mit seinem zweiten Punkt im zweiten Spiel.
Gegen die Rangers parierte Cam Ward 13 Schüsse, die Habs überrannten die Gäste (36-14 Schüsse) und gewannen mit 3-1. Mike Ribeiro, Johnny Oduya und Andrei Markov mit den Toren.
Man beendete die Woche mit einem 4-2 Sieg in St. Louis. 16 saves von Ward, Jiri Fischer, Ryan McDonagh, Braydon Coburn und Andrei Kostitsyn mit den Toren. Drew Shore mit seinem ersten NHL assist, Orszagh mit seinem dritten Punkt im vierten Spiel.

„Noch sind 30 Spiele zu spielen, wir dürfen uns also jetzt nicht ausruhen.“ erklärte GM Skywalker. „Aber die jetzige Form stimmt uns zuversichtlich. Es ist ja nicht so, dass wir die Spiele zuletzt glücklich gewannen. Trotz einiger Verletzter zeigte das team stets gute Leistungen.“
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2011-2012   Mi Mai 05, 2010 7:17 pm

Hot – Hotter – Habs

Fünfzehn Spiele ohne Niederlage, das ist die stolze Bilanz der Canadiens in den letzten Wochen.
Vergangene Woche standen drei wichtige Spiele an, zunächst war Washington zu Gast, danach zwei Spiele in und gegen Columbus. Keine einfache Aufgabe, aber auch diesmal patzten die Habs nicht.
5-3 gegen die Capitals, ein 3-3 in Ohio und ein 4-3 beim Rückspiel in Montréal bedeuteten wieder fünf Punkte aus drei Spielen. Mit 69 Punkte aus 57 Spielen ist man damit Vierter im Osten, achter ligaweit. „Wir nehmen jeden Punkte gerne mit, müssen aber die Kirche im Dorf lassen.“ äussert sich GM Skywalker wieder etwas vorsichtig. „Wir werden irgendwann auch wieder ein Spiel verlieren. Aber: wenn wir unsere jetzige Form halten, ist der Divisionstitel noch drin!“
Die kommende Woche hat es bereits wieder in sich: unter anderem stehen Detroit und Colorado auf dem Plan, dazu Pittsburgh und Philadelphia, die ihre Augen noch auf ihren Divisionstitel haben.
„Es sind noch 25 Spiele. Jetzt zählt es, wir haben alles in unserer Hand.“ erklärt team captain Kyle Chipchura. „Wir haben vielleicht nicht die grossen Einzelspieler wie andere teams, aber als Mannschaft funktionieren wir und wollen gemeinsam noch einiges erreichen.“

Team leader in Sachen Punkten bleibt Brad Richards mit 54 Punkten in 57 Spielen. Guillaume Latendresse, der nach auskurierter Verletzung in Columbus erstmals wieder auf dem Eis stand, kommt auf 45 Punkte in 48 Spielen, gefolgt von Chris Stewart mit 42 sowie Chris Higgins und Andrei Markov mit jeweils 40 Punkten in 57 Spielen.
Eindrucksvoll Neuzugang Vladimir Orszagh: in bislang neun Spielen kommt er auf neun Punkte und eine +6!

Die Hamilton Bulldogs sind mit 63 Punkten derzeit Zwölfter der AHL.
Kruise Reddick kommt auf 39 Tore und 71 Punkte in 55 Spielen, Joonas Rask auf 37 Tore und 63 Punkte in 57 Spielen. Mathieu Aubin machte in 47 Spielen 46 Punkte, Jonas Juland 43 Punkte in 57 Spielen.
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BeitragThema: Re: Montréal Gazette 2011-2012   Fr Jul 30, 2010 6:30 pm

St. Louis neuester Coup

Zwar bot der diesjährige free agent Markt nicht viele, doch aber einige hochkarätige Namen: Chris Pronger, Paul Kariya oder auch Zdeno Chara suchten ihr Glück. Die Canadiens hatten zuvor kein grosses Interesse an einer Verpflichtung geäussert, und weithingehend war angenommen worden, dass dies auch nicht passieren würde. Sofort am ersten Tag dann aber der Kracher: Martin St. Louis kommt in seiner wahrscheinlich letzten Saison nach Montréal!
Der 37jährige aus Laval kommt nach viereinhalb Jahren zurück in seine Heimat. Schon oft war darüber spekuliert worden, nun wurde es endlich wahr. „Es wurden in den letzten Jahren schon ein paar Versuche gestartet, Martin nach Montréal zu lotsen, aber irgendwie hat es nie geklappt.“ berichtet GM Skywalker. „Wir sind sehr froh, dass wir ihn nun zumindest für ein Jahr bei uns haben.“ Genaue Zahlen wurden nicht bekannt gegeben, aber gemessen an den sonstigen Beträgen, die den grossen UFAs geboten wurden, dürfte es sich wohl um ein Jahresgehalt im unteren zweistelligen Millionenbereich handeln.


Ein weiterer Spieler, der den Cup schon einmal in die Höhe recken durfte: Martin St. Louis

Neue Saison, neues Glück

Die erste Saison nach dem Schnitt im Vorjahr verlief besser, als viele es vorher gedacht hatten. Satte 100 Punkte standen am Ende auf dem Konto. Das Erstrundenaus war bitter, die Habs wollen aber auch dem Erreichten aufbauen. Die Mannschaft wird fast komplett zusammen bleiben. Einziger Abgang bisher ist Hal Gill, der seine Karriere beendete. Sein Nachfolger als siebter Verteidiger wurde aber bereits vor der deadline der vergangenen Saison verpflichtet, Denis Gauthier. Der 35jährige Kanadier ist ein ähnlicher Spielertyp wie Gill und wird hier und da zum Einsatz kommen.
Durch die Verpflichtung von Martin St. Louis und die wahrscheinliche Hochberufung von Jeremy Morin sollte das team noch stärker werden! Mit St. Louis, Simon Gagné, Brad Richards, Chris Higgins, Andrei Kostitsyn und Mike Ribeiro stehen offensiv sechs absolute Hochkaräter zur Verfügung. Da wird die Luft selbst für einen Patrik Berglund, in den letzten beiden Spielzeiten immerhin mit 95 Punkten, eng. Überhaupt wird wohl noch der ein oder andere Spieler gehen müssen. Vladimir Orszagh machte seine Sache als Vertretung von Simon Gagné brilliant, wird aber wohl den Verein wieder verlassen. Nach nur 31 Spielen in der Vorsaison könnte für Steven DaSilva der harte Gang in die AHL anstehen. Auch Simon Hjalmarsson, eigentlich ein offensiver Spieler, überzeugte in seiner Rolle auf der vierten line nicht, wird vielleicht weichen müssen.
Auf den defensiv ausgerichteteren Reihen haben Chris Stewart, Kyle Chipchura, Guillaume Latendresse und Lars Eller ihre Plätze sicher. Insbesondere die dritte Reihe spielte eine herausragende Saison und stellte durch die Bank auf offensiv neue Bestleistungen auf. Maxim Lapierre gilt vor jeder Saison als Wackelkandidat, machte aber in den letzten drei Spielzeiten 73, 82 und 73 Spiele. Er wird auch kommende Saison auf seine Spielzeit kommen.
Mehrere Talente drängen aus der AHL nach, Jeremy Morin scheint, wie bereits erwähnt, relativ sicher seine Chance zu bekommen. Aber auch für Drew Shore oder Alexander Lagerström ist die Türe sicher nicht zu.
In der Verteidigung werden wieder Andrei Markov, Ryan McDonagh, Johnny Oduya, Jiri Fischer, Mike Komisarek und Braydon Coburn die ersten sechs bilden.
Interessant wird es im Tor: Cam Ward war über weite Strecken der letzten Saison die Nr. 1, wurde zum All Star Game berufen, verlor aber seinen Job gegen Saisonende wieder an Carey Price, der dann überragende Leistungen zeigte. Wer kann sich zu Saisonbeginn den Job sichern? Oder geht Ward etwa noch?

Bulldogs wollen endlich den Titel

Zum zweiten mal innerhalb der letzten drei Jahre zogen die Hamilton Bulldogs in die Calder Cup Finals ein, zum zweiten mal musste man sich geschlagen geben. Diese Saison hat man die Augen abermals auf den Gewinn des Cups gerichtet. Aber es ist schwer, in der AHL ein solches Niveau langfristig zu halten: immer wieder holen die Canadiens die stärksten Spieler in die NHL hoch.
Noch ist nicht klar, wen es diese Saison treffen wird. Jeremy Morin wird relativ sicher keine Saison mehr in der AHL verbringen. Weitere Spieler werden versuchen, sich im trainings camp der Canadiens zu empfehlen: Joonas Rask, Kruise Reddick, Olivier Fortier, Drew Shore, Alexander Lagerström, Jonas Junland oder auch Marcus Johansson. Im Kader wird wohl aber nur wenig Platz sein, und somit dürften es nicht mehr als ein oder zwei dieser Spieler schaffen, der Kader der Bulldogs also ähnlich stark bleiben. Die wohl grösste Veränderung wird es im Tor geben: sowohl Alexandre Vincent, der letzte Saison zumeist das Tor der Bulldogs hütete, als auch Yann Danis, der in den Playoffs nochmal einen Lauf hatte, verlassen Hamilton. „Bei den Vertragsverhandlungen gab es doch etwas gegensätzliche Meinungen.“ berichtet GM Julien BriseBois. Beide sollen angeblich garantierte Milliongehälter gefordert haben. Um den Starterposten werden sich Filip Novotny, Curtis McElhinney und der neu verpflichtete Magnus Akerlund streiten.

Prospects report

Die beiden 20jährigen Kanadier Mark Stone und Brad Ross werden Hamilton verstärken, der 19jährige Russe Vladislav Namestnikov ebenso, nachdem er ab November spielberechtigt sein wird.

Draft 2012

Fünfmal durften die Canadiens im diesjährigen Draft ran, allerdings nur in der ersten, dritten und dreimal in der fünften Runde.
An 22ter Stelle zogen die Mannen um GM Skywalker und Trevor Timmins etwas überraschend den Kanadier Jeremy Doig. Der 18jährige linke Flügel spielte eine starke Saison für Chicoutimi in der QMJHL, machte in 74 Spielen 67 Tore und 108 Punkte, bei einer +38. Doig galt vor dem Draft als Risiko, da er sich nur langsam zu entwickeln scheint, aber GM Skywalker ist sich seiner Sache sicher: „Jeremy wird seinen Weg gehen! Wir werden in langsam ranführen, aber wir denken, dass wir da einen Spieler gezogen haben, bei dem sich noch viele GMs ärgern werden, ihn nicht früher gezogen zu haben!“ Doig hat die Anlagen, ein defensiver Albtraum für gegnerische Mannschaften zu werden, gepaart mit einem starken Abschluss.
In der dritten Runde wurde der 19jährige US Amerikaner Michael Paliotta gezogen. Der Verteidiger machte für Clarkson in 31 Spielen 34 Tore und 54 Punkte, bei einer +27. Er ist ein long shot, könnte aber über kurz oder lang eine Alternative in der NHL werden.
Die in der fünften Runde gezogenen Viktor Chernyaev (19jähriger rechter Flügel aus Weissrussland), Rostislav Sorkin (19jähriger tschechischer Verteidiger) und Clemenz Gassinger (19jähriger österreichischer Verteidiger) werden ihre Karriere wohl eher in der AHL gestalten.
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