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 NTEHL Rückblick Saison 2010/2011

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Sabres90

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BeitragThema: NTEHL Rückblick Saison 2010/2011   Di Jan 26, 2010 9:51 am

Saison 2010/2011

Die Saison 2010/2011 der NTEHL ist mittlerweile die vierte Saison. Die reguläre Saison startete am 5. September 2010 (ingame) mit der Partie Toronto – Philadelphia (3:5) im Air Canada Center zu Toronto.

Der Cap hielt sich wie die Jahre zuvor bei 55 Millionen $, das Cap Minimum lag ebenso weiterhin bei 34,3 Millionen $.

Der Stanley Cup Titel ging im Finale, das zwischen Cupverteidiger Florida und Detroit ausgetragen wurde, nach 4 schnellen Spielen an die Panthers aus Florida.

Regeländerungen:
Große Regeländerungen gab es nicht, lediglich Kleinigkeiten wurden dem Regelbuch hinzugefügt.

Neue GM’s:
Viele vereinslose Klubs schauten sich während der Saison nach Nachfolger für die teils entlassen und teils zurückgetretenen GM’s um. Erfreulich war zu sehen, dass nach Ablauf der regulären Saison alle Managerposten innerhalb der NTEHL wieder besetzt waren.
Die neuen Manager im Überblick:

Sabres90 -> Philadelphia Flyers
Struja -> Boston Bruins
Thomy22 -> Chicago Blackheawks
Amonte10 -> New Jersey Devils
Saali1 -> Ottawa Senators
Fox -> Vancouver Canucks
Roy – Washington Capitals

Sehr unzufrieden war man wohl in Washington, da Roy’s Vorgänger three_bill nach nur rund 3 Monaten Amtszeit gefeuert wurde.
Im Gegensatz dazu agierten die neuen GM’s saali1 und Sabres90 sehr erfolgreich und führten ihre Teams auf Anhieb in die Playoffs. Alle anderen GM’s stießen erst spät dazu und vollzogen teilweise Generationswechsel in ihrer Mannschaft und waren mehr darauf bedacht, ihre Truppe für die Saison 2011/2012 stark zu machen.

Draft 2010
Bevor die Saison in ihre heiße Phase mit Spielen und Trades startete, durften die Clubs erstmal ihre Spieler von morgen verpflichten. Der Draft 2010 stand an und die Vereine sicherten sich die Rechte an den verheißungsvollsten Talenten für die nächsten Jahren. Hier die Top 10 Picks im Überblick:

1st overall: Forward Mikael Grandlund (by Dallas Stars)
2nd overall: Forward Taylor Hall (by Carolina Hurricanes)
3rd overall: Forward Kirill Kabanov (by New York Rangers)
4th overall: Forward Teemu Pulkkinen (by San Jose Sharks)
5th overall: Forward Victor Öhman (by New York Islanders)
6th overall: Forward Vladimir Tarasenko (by Vancouver Canucks)
7th overall: Goalie Jack Campbell (by San Jose Sharks)
8th overall: Goalie Jarkko Salmi (by Tampa Bay Lightning)
9th overall: Defender Cam Fowler (by Atlanta Thrashers)
10th overall: Forward Maxim Kitsyn (by Atlanta Thrashers)


Saisonrückblick
Die Saison startete am 5. September 2010 (ingame) mit der Partie Toronto Maple Leafs – Philadelphia Flyers. Das Spiel wurde im Air Canada Center zu Toronto ausgetragen und wurde von Philadelphia mit 3:5 gewonnen.
Danach absolvierten alle Teams nach und nach ihre Saisonspiele und sowohl im Westen als auch Osten kristallisierten sich schon von Beginn an die Favoriten heraus. Während im Westen besonders die Detroit Red Wings durch ihre Leistungen bestachen, zogen im Osten unaufhaltsam die Florida Panthers und Ottawa Senators davon. Andere Teams in den jeweiligen Conferences wie die Edmonton Oilers, St. Louis Blues, Anaheim Ducks, Toronto Maple Leafs oder Philadelphia Flyers spielten auch stark auf und hefteten sich an die Fersen der Titelfavoriten, was aber mit Blick auf die Abschlusstabelle aussichtslos war.

Den ersten richtig großen Höhepunkt gab es dann am 5. Januar 2011 (ingame). Es fand die Weltmeisterschaft der Junioren statt. Die Vielzahl der Spieler waren bereits gedraftete Prospects der NTEHL Teams. Austragungsort war das Mutterland des Eishockeys: Canada. Von Beginn an gab es eigentlich nur einen großen Favoriten: Canada selbst. Stolze 15 Spieler, die in der 1. Runde des Drafts gezogen wurde, standen im Kader der Canadier.
Mitfavoriten waren in diesem Turnier in den Juniorenmannschaften von Russland, Schweden, den USA und Finnland zu finden.
Der Favorit aus Canada strauchelte schon leicht in der Gruppenphase, da sie den Gruppensieg etwas überraschend den Finnen überlassen mussten. Und die Überraschungen gingen im Viertelfinale weiter: Zuerst verloren die Schweden mit 4:6 gegen die tschechische Auswahl. Hauptgrund für den Sieg war eine herausragende Leistung von Montreals 3rd round pick Goalie Filip Novotny, der gegen die Schweden glänzend hielt.
Im zweiten Viertelfinale schlugen die Russen nach großen Problemen und dank Carolinas 1st round pick Stürmer Stanislav Galiev die Slowenen.
In Viertelfinale drei gewannen die Finnen gegen die deutsche Auswahl, da diese sich das Leben durch viele Strafzeiten selber schwer machten. Überragend dabei der Finne Toni Rajala – ebenfalls ein Nachwuchstalent, auf dem Carolina schon die Finger gelegt hatte.
Im letzten Viertelfinale dann die ganz große Überraschung: Der Favorit aus Canada verlor sang- und klanglos mit 1:4 gegen Team USA. Canada präsentierte sich um seinen Superstar Taylor Hall höchst enttäuschend und verabschiedete sich verdient aus dem Turnier.
In einem höchst spannenden Halbfinale schlugen dann die Finnen die Tschechen in Verlängerung, die Russen schlugen die Amerikaner, da diese sich durch ständige Besuche auf der Strafbank selbst um einen besseren Lohn brachten.
Im Spiel um Platz drei gewannen die Amerikaner dann immerhin doch noch, 2:0 gegen die Tschechen.
Im Finale kam es zu der etwas überraschenden Paarung Russland – Finnland. Nach vielen Toren und einem hochklassigen Endspiel konnten nach 60 Minuten schließlich die Russen die Arme in die Höhe reißen und ihren Titelgewinn feiern. Das ganze Turnier über überzeugten besonders zwei Stürmer: Toni Rajala und Joni Karjalainen. Die beiden Finnen kombinierten zusammen 19 Scorerpunkte und 10 Treffer.

Währenddessen lief die Saison in der NTEHL gewohnt weiter. Es änderte sich nichts am Tabellenbild: Detroit im Westen und Florida und Ottawa im Osten dominierten ihre Conferences und setzten sich immer mehr von ihren Verfolgern ab. Aber schon stand das nächste Ereignis vor der Türe, das den Spielfluss der NTEHL unterbrach: Das All-Star Game.
In der Joe Louis Arena zu Detroit trafen die Weltauswahl und Nordamerikaauswahl aufeinander. Dieses Spektakel beider mit NTEHL Stars besetzten Teams wollten sich rund 20.000 Zuschauer ansehen. Und sie wurden nicht enttäuscht: In einem Spiel, in dem die Abwehr und Goalies nur eine Randnotiz waren, siegte die Auswahl aus Nordamerika schließlich hochverdient mit 13:10. Zum All-Star MVP wurde Detroits Forward Jason Spezza gewählt. Mit drei Toren und einer Vorlage war er der überragende Spieler des Abends.
Die Teams setzten sich aus vielen NTEHL Spielern zusammen, hier die Teams, die am meisten Spieler zum All-Star Game schickten:

Je 4 Spieler: Detroit und Ottawa
Je 3 Spieler: Boston, Florida, Pittsburgh und Washington

Viele Teams stellten einen oder zwei Spieler, elf Teams konnten sich jedoch nicht über eine Spielernominierung freuen.
Ohne weitere größere Zwischenfälle oder Vorkommnisse ging die Saison dem Ende zu. Während im Osten die Playoff Ränge relativ früh und sicher vergeben waren, kämpften im Westen Minnesota, Calgary und Colorado um die letzten 2 begehrten Plätze – das glücklichere Ende fanden Minnesota und Calgary, Colorado scheiterte nur knapp an der ersten Playoff Teilnahme in der NTEHL Geschichte.
Folgende Playoff Paarungen kamen zustanden:

Playoffs Runde 1

Westen:
Detroit Red Wings (1) – Minnesota Wild (8 ) = 4:0
Edmonton Oilers (2) – Calgary Flames (7) = 3:4
Anaheim Ducks (3) – Los Angeles Kings (6) = 4:0
St. Louis Blues (4) – Nashville Predators (5) = 4:0

Osten:
Florida Panthers (1) – Washington Capitals (8 ) = 4:0
Ottawa Senators (2) – Pittsburgh Penguins (7) = 4:0
Philadelphia Flyers (3) – Atlanta Thrashers (6) = 4:2
Toronto Maple Leafs (4) – Buffalo Sabres (5) = 3:4

Playoffs Runde 1

Westen:
Detroit Red Wings (1) – Calgary Flames (7) = 4:2
Anaheim Ducks (3) – St. Louis Blues (4) = 1:4

Osten:
Florida Panthers (1) – Buffalo Sabres (5) = 4:0
Ottawa Senators (2) – Philadelphia Flyers (3) = 4:1

Western Conference Finals:
Detroit Red Wings (1) – St. Louis Blues (4) = 4:3

Eastern Conference Finals:
Florida Panthers (1) – Ottawa Senators (2) = 4:0

STANLEY CUP FINALE:
Detroit Red Wings (1) – Florida Panthers (1) = 0:4

Damit gelang den Panthers die erfolgreiche Cupverteidigung.

Schaffte es mit Pittsburgh und nun zum zweiten Mal mit Florida – Evgeni Malkin darf den Cup stemmen


Statistiken der Saison 2010/2011

Topscorer:
1. Eric Staal (PIT) 95 Punkte (41T + 54A)
2. Alexander Ovechkin (WAS) 91 Punkte (48T + 43A)
3. Sidney Crosby (PIT) 91 Punkte (43T + 48A)
4. Jarome Iginla (CGY) 89 Punkte (38T + 51A)
5. Henrik Zetterberg (DET) 87 Punkte (47T + 40A)

Toptorschützen:
1. Alexander Ovechkin (WAS) 48 Tore
2. Henrik Zetterberg (DET) 47 Tore
3. Sidney Crosby 43 (PIT) Tore
4. Alexander Semin (WAS) 42 Tore
5. Phil Kessel (BOS) 42 Tore

Beste Verteidiger:
1. Joni Pitkanen (EDM) 65 Punkte (16T + 49A)
2. Bryan McCabe (DET) 57 Punkte (11T + 46A)
3. Scott Niedermayer (ANA) 56 Punkte (11T + 45A)
4. Dan Hamhuis (NAS) 54 Punkte (13T + 41A)
5. Drew Doughty (COL) 52 Punkte (10T + 42A)

Beste +/- Bilanz:
1. Daniel Alfredsson (OTT) +57
2. Pavel Datsyuk (DET) +55
3. Rostislav Klesla (FLO) +52

Die meisten Überzahl Tore:
1. Daniel Alfredsson (OTT) 19 Tore
2. Sidney Crosby (PIT) 17 Tore
3. Alexander Ovechkin (WAS) 17 Tore

Die meisten Unterzahl Tore:
1. Phil Kessel (BOS) 4 Tore
2. Henrik Zetterberg (DET) 4 Tore
3. Rick Nash (FLO) u.v.m. 3 Tore

Die bösen Buben:
1. Colton Orr (NYR) 260 Strafminuten
2. Patrick White (VAN) 245 Strafminuten
3. Colin Fraser (CHI) 234 Strafminuten

Topgoalies:
1. David LeNeveau (PHO) --- 91,5 save% -- 2.57 GAA – 6 Shutouts – 20 Wins
2. Kari Lehtonen (FLO) ------ 89,5 save% -- 2.46 GAA – 4 Shutouts – 37 Wins
3. Nicklas Backstrom (DET) – 89,8 save% - 2.49 GAA – 3 Shutouts – 31 Wins

Die besten Rookies:
1. Igor Makarov (CHI) 57 Punkte (22T + 35A)
2. James Van Riemsdyk 54 Punkte (24T + 30A)
3. Kyle Beach (COL) 50 Punkte (20T + 30A)

Milestones
Wie jede Saison gab es auch 2010/2011 einige Milestones zu verzeichnen.

100. Tor der Karriere: Phil Kessel (BOS), Bryan Berard (COL), Bad Boyes (FLO), Nicklas Bäckström (WAS)
200. Tor der Karriere: Alexander Ovechkin (WAS), Scott Gomez (NYR),
300. Tor der Karriere: Joe Thornton (FLO), Cory Stillman (PHI), Ilya Kovalchuk (PHI)

300. Punkt der Karriere: Alexander Semin (WAS), Nathan Horton (FLO), Dave Scatchard (COL), Pierre-Marc Bouchard (MIN), Patrice Bergeron (BOS),
400. Punkt der Karriere: Alexander Ovechkin (WAS), Evgeni Malkin (FLO), Rick Nash (FLO), Bryan Berard (COL), Matt Cullen (TAB), Erik Cole (DET), Brian Rafalski (DET),
500. Punkt der Karriere: JP Dumont (CGY), Mark Parrish (MIN), Henrik Zetterberg (DET), Bryan McCabe (DET), Marco Sturm (BOS), Daniel Briere (PHI)
600. Punkt der Karriere: Daymond Langkow (CGY), Alex Tanguay (CGY), Marian Gaborik (MIN), Scott Gomez (NYR), Marc Savard (BOS), Jeff O’Neill (OTT),

300. Assist der Karriere: Bryan Berard (COL), JP Dumont (CGY), Marian Gaborik (MIN), Radek Bonk (PHI)
400. Assist der Karriere: Marc Savard (BOS)

Einen ganz besonderen Milestone erreichte Atlantas Forward Keith Tkachuk. Er erzielte den 1100. Punkt seiner NTEHL Karriere.


Erzielte den stolzen 1100. Punkt seiner NTEHL Karriere – Forward Keith Tkachuk aus Atlanta


Trophys 2010/2011
Wie nach jeder Saison üblich, wurden auch dieses Jahr die besten Spieler, Trainer und Teams mit dem Verleih der bekannten NTEHL Trophäen geehrt.
Das waren die Gewinner der Saison 2010/2011:

Hart Memorial Trophy (wertvollster Spieler der Saison): ERIC STAAL (PIT)


Art Ross Trophy (bester Scorer der Saison): ERIC STAAL (PIT)


Maurice Richard Trophy (bester Torschütze der Saison): ALEXANDER OVECHKIN (WAS)


James Norris Memorial Trophy (bester Defender der Saison): JONI PITKANEN (EDM)


Vezina Trophy (bester Goalie der Saison): KARI LEHTONEN (FLO)


William M. Jennings Trophy (Goalie mit den wenigsten Gegentoren bei mind. 25 Einsätzen): NIKLAS BACKSTROM (DET)


Jack Adams Award (bester Trainer der Saison): KEN HOLLAND (DET)


Calder Memorial Trophy (bester Rookie der Saison): JAMES VAN RIEMSDYK (TOR)


Frank J. Selke Trophy (Stürmer mit dem besten Defensivverhalten): ALEXANDER SVITOV (CBS)


King Clancy Memorial Trophy (Spieler mit den besten Führungsqualitäten und soziales Engagement): GILBERT BRULE (PHI)


Lady Byng Memorial Trophy (Spieler mit hohem sportlichen Standart und vorbildliches Benehmen): PAVEL DATSYUK (DET)


Bill Masterton Memorial Trophy (Spieler mit größter Ausdauer, Hingabe und Fairness): JOE THORNTON (CBS)


Conn Smyth Trophy (wertvollster Spieler der Playoffs): RICK NASH (FLO)




Weltmeisterschaft 2011
Während in der NTEHL die Playoffs starteten und die 16 Manager sich rein auf ihre Playoff Truppe konzentrierten, konnten sich die Manager, die es nicht in die Playoffs geschafft haben, auf etwas anders konzentrieren und freuen: Die Weltmeisterschaft 2011.
Stolze 185 Spieler schickten die 14 Teams, die nicht an den Playoffs teilnahmen, ins Rennen um den WM-Titel. Hier und da waren auch einzelne bessere AHL Spieler von Teams dabei, die Playoffs spielten, jedoch standen diese meist nur im erweiterten Kader.
Eigentlich fast das komplette NTEHL Team schickten die Dallas Stars in den Wettbewerb – ganze 21 Spieler, die bei den Stars bzw. in Iowa ihr Geld verdienen, nahmen aktiv an der WM teil. Aber auch Columbus (18 Spieler), New Jersey (16 Spieler), die New York Rangers und Bosten Bruins (je 15 Spieler) stellten eine breite Masse an NTEHL Spieler bereit für die WM.
Gruppe A bestand aus Titelverteidiger USA, Geheimfavorit Slowakei sowie die Underdogs Österreich und Slowenien.
In Gruppe B standen sich Russland, Finnland, Weißrussland und Frankreich gegenüber. Gerade für Russland und Finnland gab es vieles gut zu machen: Beide erreichten 2010 nur einen 5. Rang in der WM, doch diese Saison müssen sie auch noch auf einige Stars verzichten. Daher standen die Chancen, dass sich beide nach vorne verbessern würden, eher schlecht.
In Gruppe C standen sich Schweden, die Schweiz sowie die Underdogs Norwegen und Polen gegenüber. Auch die Schweden sinnten auf Wiedergutmachung, wurden sie 2010 gerade mal 7.!
In Gruppe D und damit der letzten Vorrundengruppe standen sich Kanada, Vizeweltmeister Tschechien und die krassen Außenseiter Japan und Italien gegenüber. Kanada wollte nur eines: Den Titel wieder ins Mutterland holen. Dafür schickten sie stolze 25 NTEHL Spieler aufs Eis.
Erste Überraschungen gab es in der Gruppenphase jedoch nicht. Die jeweiligen Gruppenfavoriten USA und Slowakei (Gruppe A), Russland und Finnland (Gruppe B), Schweden und Schweiz (Gruppe C) sowie Kanada und Tschechien (Gruppe D) erledigten ihre Pflichtaufgaben und zogen ins Viertelfinale ein.
Dort trafen im Nordduell Schweden und Finnland aufeinander. Und dort zeigte sich schnell: Schweden wollte auf gar keinen Fall erneut 7. werden, Finnland anscheinend schon. Ohne große Chancen schieden sie mit einer 3:6 Niederlage aus.
In Viertelfinale 2 traf Russland auf Schweiz. Die Rollen waren klar verteilt und im Spiel auch bestätigt: Die Russen überrollten die Schweizer Auswahl förmlich und schickte die Eidgenossen mit 6:0 nach Hause.
In Viertelfinale 3 traf Team Kanada auf die Slowakei, die für viele Anwärter auf Platz war. Doch daraus wurde nichts! Kanada, bestrebt danach, den WM Titel ins Mutterland zu holen, siegte ungefährdet mit 6:3 und zog als 3. Team ins Halbfinale ein.
Viertelfinale 4 konnte von der Paarung nicht besser sein – Titelverteidiger USA traf auf Vizeweltmeister Tschechien. Somit war klar – einer der beiden muss seinen Titel abgeben. Und es war anzumerken: Die USA wollte es nicht sein. Sie drehen auf, spielen die Tschechen an die Wand und führen nach der Hälfte der Spielzeit mit 4:1. Tschechien nimmt eine Auszeit, wird ruhiger und fasst sich wieder – und prompt gelingt ihnen schier unglaublich eine 4:5 Führung. Doch die USA stecken nicht auf und erzielen den Ausgleich. Daraufhin ging es in eine Verlängerung. Die Zuschauer hatten die Befürchtung, es würde eine lange Verlängerung geben, doch nach 6 Minuten entscheidet der Tscheche Vojta mit einem Kracher von der blauen Linie die Partie und es war offiziell: Es würde 2011 einen neuen Weltmeister geben.
Im ersten Halbfinale trafen dann die Schweden gleich auf den Vizeweltmeister aus Tschechien. Und zumindest diesen Titel wollten die Tschechen weiterhin behalten. Sie gewannen hochverdient mit 6:3 und zogen zum zweiten Mal hintereinander ins Finale ein.
Wer dort der Gegner sein würde, musste zwischen Russland und Kanada ausgespielt werden. Und beide Nationen zeigten Eishockey auf höchstem Niveau. Russland führte 2:0, doch Kanada glich aus und auch die erneute 3:2 Führung der Russen wurde zunichte gemacht. Im letzten Drittel hatten die Kanadier dann mehr Kraft und den Vorteil, dass sie mehr NTEHL Stars mit Erfahrung am Start hatten. Sie entschieden schlussendlich verdient die Partie mit 6:3 für sich.
Im Spiel um Platz 3 sahen die Zuschauer zwei Dinge: Ein überragender Gustavsson im Tor der Schweden und ein überragender Nabokov im Tor der Russen. Es schien ein tagelanges Eishockeyspiel zu werden, beide wollten nicht hinter sich greifen, bis Gustavsson schließlich bei einem russischen Angriff machtlos war und die Russen nach unglaublichen 132 Minuten Spielzeit immerhin Platz 3 feiern konnten.
Im Finale traf also Team Kanada auf Vizeweltmeister Tschechien. In einer packenden Partie mit insgesamt 9 Toren mussten die Tschechen aber am Ende wieder mit Rang 2 Vorlieb nehmen – sie verloren knapp mit 4:5. Kanada’s 25 köpfige NTEHL Startruppe hat also ihren Namen gewahrt und wurde am Ende verdient Weltmeister.


Sie durften am Ende endlich wieder jubeln - Team Kanada Weltmeister 2011

Zum besten Spieler des Turniers wurde Tschechiens Forward David Krejci gewählt, zum besten Goalie Russlands Evgeni Nabokov.


MVP der Weltmeisterschaft: Der Tscheche David Krejci, der nach der WM von Boston zu Vancouver wechselte


Keiner hielt so gut wie er - Evgeni Nabokov, bester Goalie an der WM 2011 und in der NTEHL in Carolinas Diensten

Ausblick auf die Saison 2011/2012
Wie jede Saison wird auch die Saison 11/12 mit dem Draft neuer Talente beginnen. Jedoch wird dieser Draft der wohl stärkste bzw. ausgeglichenste Draft der jungen NTEHL Geschichte werden. Der 1st overall und auch wohl auch Spieler mit dem größten Superstarpotential hat Flügelspieler Sean Couturier. Danach werden die Teams wohl kaum mehr zukünftige Superstars draften, aber es werden viele talentierte Leute den Draft besetzen, die mehr als nur die Tiefe einer NTEHL Truppe besetzen können. Besonders in Runde 1 haben im kommenden Draft die Stürmer Überhand, Defensivspieler und Torhüter werden eher ins Hintertreffen geraten. Andere klangvolle Namen, die wohl früh über den Tisch gehen, sind Brandon Saad, Boone Jenner, Tobias Rieder, Daniel Catenacci oder Gabriel Landeskog – um nur eine kleine Auswahl der klangvollen Talente zu nennen!
Ansonsten wird man sich auf die üblichen Ereignisse wie WM oder All Star Game freuen können.
In der NTEHL werden die Florida Panthers wieder als haushoher Favorit in die Saison einziehen und versuchen, ihren 2. Cup in Folge zu verteidigen. Im Osten wird man überdies davon ausgehen können, dass die Buffalo Sabres einen Schritt zurück machen werden, da im Sommer ein nötiger Rebuild durchgezogen wird. Ob die beständigen Top Teams wie Ottawa, Philadelphia, Pittsburgh oder auch Toronto weiterhin vorne mitmischen werden, bleibt abzuwarten. Während sich in Ottawa das Team wohl kaum verändern wird, wurde in Philadelphia ein großer Personalwechsel vollzogen, ob sich daraus eine neue Mannschaft formiert, bleibt ebenfalls abzuwarten. Pittsburgh ließ mit Zherdev einen wichtigen Offensivbaustein ziehen, bekam aber dafür mit Tuuka Rask endlich eine starke Nr.1. Ob die eher unterlegenen Conference Teilnehmer wie Tampa Bay oder Carolina einen Sprung nach oben schaffen, ist zweifelhaft. Zwar besitzen beide Teams gute Talente mit Perspektiven, aber noch sollte man die Ziele nicht zu hoch schrauben. Eine Überraschung im Osten zu finden scheint wohl schwer zu werden, Schritte nach vorne sind eher nicht zu erkennen, bei einigen Teams könnte es wohl eher ungewollt nach hinten gehen.
Im Westen wird man sehen, ob Detroit wieder die Nr. 1 sein wird. Gerade Teams wie Edmonton oder St. Louis rückten dem Team aus der Autostadt doch schon gehörig auf die Pelle. Auch Anaheim mit den jungen Enten wird seinen Vorjahreserfolg wiederholen wollen, Teams wie Calgary oder Los Angeles wollen sicher wieder ein wenig mehr erreichen. Zu einer ganz großen Überraschungen könnten die Colorado Avalanche avancieren. Diese Saison scheiterte die von überwiegend mit Toptalenten besetzte Truppe nur ganz knapp an den Playoffs, aber nun scheinen alle Stars von Morgen die NTEHL Luft gewöhnt sein und sie wittern die Playoffs. Ein erneutes Scheitern könnte man schon beinahe als Nichterreichen der Ziele ansehen. Und auch was hier die eher unterlegenen Teams aus der Conference angeht, muss man abwarten. In Vancouver lief ein höchst fälliger Umbruch an, in Phoenix fehlt einfach noch die Tiefe für mehr.
Sicher wird man auch wieder einige Trades bestaunen können, dass in diesen auch wieder Superstars die Teams wechseln werden, wird ebenfalls keine Überraschung sein. Ein erster Blick könnte dort sicher nach Ottawa gehen: Superstar Dany Heatley wird nach einem neuen Vertrag verlangen, jedoch scheint nach ersten Gesprächen klar geworden zu sein, dass Heatley nur noch eine zweistellige Summe in Kauf nimmt. Ob es dem GM der Senators gelingen wird, so viel Capspace zu schaffen, ob er ihn traden wird oder ob es am Ende der Saison 2011/2012 zu einem Kampf um ihn auf dem UFA Markt kommt – all das sind Dinge, die man erst nächstes Jahr wissen wird. Man darf gespannt sein, aber eines ist sicher: Die Saison 2011/2012 wird nicht weniger turbulent werden als die abgeschlossene Saison 2010/2011.

_________________
Season 10/11 = 94P, 1. Division, 3. EC, 10. NHL ... PO's = 4:2 vs. Atlanta, 2:4 vs. Ottawa
Season 11/12 = 75P, 3. Division, 10. EC, 20. NHL
Season 12/13 = 60P, 5. Division, 15. EC, 28. NHL
... AHL Calder Cup Champion (Adirondack Phantoms)
Season 13/14 = 64P, 4. Division, 14. EC, 27. NHL
Season 14/15 = 67P, 4. Division, 12. EC, 25. NHL
Season 15/16 = 56P, 5. Division, 15. EC, 30. NHL
... AHL Calder Cup Champion (Adirondack Phantoms)
Season 16/17 = 69P, 3. Division, 14. EC, 26. NHL
Season 17/18 = 93P, 2. Division, 7. EC, 14. NHL ... PO's = 0:4 vs. Tampa Bay
Season 18/19 = 83P, 1. Division, 3. EC, 19. NHL ... PO's = 3:4 vs. Florida
Season 19/20 = 79P, 4. Division, 13. EC, 24. NHL
Season 20/21 = 99P, 1. Division, 3. EC, 12. NHL ... PO's = 2:4 vs. Carolina
Season 21/22 = 77P, 4. Division, 12. EC, 26. NHL ... AHL Calder Cup Champion (Lehigh Valley Phantoms)
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